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Foto: Mario Mitsis/SOPA Images/LightRocket via Getty Images

Brian Molko: „Yungblud wäre die perfekte Besetzung“

Placebos Sänger und Gitarrist Brian Molko war und bleibt eine einzigartige Figur der Popkultur. Ihn filmisch zu verkörpern wäre daher vielleicht gar nicht so einfach. Doch Molko selbst hat da einen Vorschlag: Dominic Harrison alias Yungblud! Einziges Bedenken von Brian Molko: „Er hätte vielleicht Schwierigkeiten mit meinem Akzent.“

Jim Jarmusch und Yungblud

Ein Biopic über Placebo oder Brian Molko ist aktuell noch nicht in Arbeit oder Planung. In einem Interview mit Radio X stellte ein Fan aber Brian Molko die Frage: „Wenn du aussuchen könntest, wer dich in einem Placebo-Biopic spielen sollte, wer wäre das? Und wen würdest du für die Regie wählen?“ Für die Regie hatte der Placebo-Frontmann direkt eine Antwort parat: „Einer meiner Lieblingsfilmemacher:innen ist Jim Jarmusch. Ich habe mir einen seiner Filme auf die Haut tätowieren lassen: Only Lovers Left Alive, mein Lieblingsfilm.“

Und auch für die Besetzung hatte Brian Molko eine Idee: „Ich glaube, Yungblud würde mich gut spielen, aber ich denke, er hätte vielleicht Schwierigkeiten mit meinem Akzent!“ Interessante Wahl, schließlich hat Yungblud einen ähnlich androgynen, geschlechtsneutralen Stil wie Molko. Auch sein Gesicht weist Ähnlichkeiten auf; zudem natürlich der offensichtliche Musikbezug.

Molko fügte hinzu: „Wenn mir früher diese Frage gestellt wurde, lautete die Antwort immer: Audrey Hepburn.“ Brian Molko, gespielt von einer weiblich gelesenen Person – was wäre ein passenderer Move für Placebo?

Diesen Einfluss hatten Placebo auf Yungblud

Yungblud und Placebo kennen sich übrigens gut. 2024 performten sie gemeinsam Placebos frühen Hit Nancy Boy live in Frankreich – eine echte queere Hymne, die Alan Carr vom Life’s A Beach Podcast letztens als „Grindr, bevor es Grindr gab“ beschrieb; Molko stimmte zu. Bei der Live-Performance deuteten Molko und Yungblud einen Blowjob an und küssten sich.

In Placebos Dokumentationsfilm This Search For Meaning war Yungblud ebenfalls zu sehen und sprach über den kulturellen Einfluss der Band: „In jeder Generation braucht es eine Person, die sagt: ‚Wisst ihr was, scheiß drauf! Ich will mich nicht mehr daran anpassen!‘ Es ging nicht um eine Hit-Platte, es ging um ein Mindset: Scheiß drauf, drück dich selbst aus! Zieh das an, was du willst, sag, was du willst, fick, wen du willst.“

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