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Caleb Shomo von der Metalcore-Band Beartooth erklärt offiziell: „Ich bin ein stolzer schwuler Mann“. Shomos sexuelle Orientierung wurde vermehrt diskutiert und beleidigend kommentiert, nachdem er sich in einem Musikvideo femininer präsentiert hatte.
Homophobe Kommentare nach Beartooth-Musikvideo
Beartooths Comeback mit der Single Free ließ viele Fans freudig aufatmen, doch leider brachte es auch eine Welle an Hass mit sich. Vieles daran bezog sich auf Frontmann Caleb Shomo, der sich im Video expressiver denn je kleidete, schminkte und dazu erklärte, der Song bedeute einen persönlichen Neuanfang für ihn. Homophobe Kommentare und Nachrichten folgten, woraufhin Shomo seinen Instagram-Account deaktivierte.
Sogar eine öffentliche Person wie Chris Fronzak von der Band Attila gab seinen unangebrachten Senf dazu. So machte er auf X zweimal den – von ihm selbst als Witz bezeichneten – Kommentar, Shomo habe „das S aus seinem Namen gestrichen“. Als eine andere Person Fronzak daraufhin fragte, warum Männer heutzutage immer meinten, weiblich sein zu müssen, antwortete der Attila-Frontmann: „Ich erklär’s dir. Die Musikindustrie ist unglaublich gehirngewaschen. Die Band eines Freundes wurde bei Rise Records unter Vertrag genommen und die sagten ihm, sie würden nicht groß werden, weil sie keine Trans-Person oder Frau in der Band haben.“ Später entschuldigte Fronzak sich öffentlich für seine Äußerungen zu Beartooths Frontmann.
Caleb Shomo: „Ich bin ein stolzer schwuler Mann“
Nun ist Caleb Shomos Instagram-Account wieder da und enthält einen neuen Post, in dem Caleb Shomo Stellung zum Thema bezieht: „In letzter Zeit gab es viel Spekulationen rund um mein Privatleben, und ich sehe mich veranlasst, die Dinge richtigzustellen, bevor dies diejenigen, die ich liebe, noch weiter beeinträchtigt. Ich bin ein stolzer schwuler Mann.“
„Damit setze ich mich in meinem Leben nun schon seit geraumer Zeit auseinander und versuche, damit ins Reine zu kommen“, schrieb der Beartooth-Sänger weiter. Beartooths Musik sei schon immer zutiefst persönlich gewesen, doch lange habe er sich selbst nicht erlaubt, diesen Aspekt seiner Person darin zu verarbeiten. Zudem habe er Probleme oft in Alkohol ertränkt. Erst seit er dies ablegte und sich mehr mit seinen Gefühlen auseinandersetzte, habe er auch seine Sexualität besser verstanden und sich dadurch selbst lieben gelernt.
Beartooths neues Album vorbestellen:
Weiter heißt es: „Noch bevor ich eine einzige Note für das kommende Album geschrieben hatte, habe ich beschlossen: Was auch immer geschieht, ich werde mich mit ganzem Herzen und vollkommen ausdrücken. Wohin auch immer dieser Weg mich führt, ich werde ihm folgen, und ich weigere mich, auch nur irgendeinen Teil davon zu verwässern – von der Musik über die Texte bis hin zu der Art und Weise, wie ich mich selbst präsentiere. Ich werde nur das tun, was mich auf tiefster Ebene glücklich macht und was das ehrlichste Abbild dessen darstellt, wer ich bin.“ Das ganze Statement auf Instagram gibt es hier.