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Foto: Randy Holmes/Getty Images

Jack Osbourne verrät: Letzter Sabbath-Gig brachte viel weniger Spenden als gedacht

Lange kursierten jede Menge wilde Zahlen rund um die Spenden beim epischen Live-Abschied von Black Sabbath und Ozzy Osbourne letzten Sommer. Jetzt stellt Jack Osbourne klar: Es war viel weniger.

In einem neuen Interview mit Tyler Ramsey vom Podcast Painful Lessons: Punk Rock Sober bestätigte Ozzy Osbournes Sohn Jack Osbourne jetzt offiziell, wie viel Spenden das Abschiedskonzert von Black Sabbath final einbrachte. Er sagte, dass die Summe knapp unter zehn Millionen US-Dollar lag. Das ist weit entfernt von den falschen, überhöhten Zahlen, die kurz nach der Veranstaltung von zahlreichen Medien berichtet wurden.

In den Tagen nach dem Konzert am 5. Juli 2025 teilte der musikalische Leiter der Veranstaltung, Tom Morello von Rage Against The Machine, in einem Instagram-Post mit, dass rund 190 Millionen US-Dollar aus dem Konzert für wohltätige Zwecke gespendet würden. Das Magazin Billboard berichtete später ebenfalls, dass die Veranstaltung 190 Millionen US-Dollar eingebracht habe, während The Guardian berichtete, dass der Pay-per-View-Livestream der Veranstaltung fast sechs Millionen Fans erreichte und damit geschätzte Einnahmen in Höhe von 150 Millionen US-Dollar generierte.

Jack Osbourne: „Zahl war völliger Blödsinn“

Damals wurde erwartet, dass die Gelder zu gleichen Teilen an das Birmingham Children’s Hospital, das Acorn Children’s Hospice und Cure Parkinson’s verteilt würden – eine Organisation, die sich der Suche nach einem Heilmittel für die Krankheit widmet, mit der Ozzy Osbourne seit 2019 lebte.

„Die Zahl war völliger Blödsinn“, sagte Jack Osbourne in dem Podcast. „So weiß man, dass die Nachrichten wahrscheinlich zu 90 Prozent Blödsinn sind, denn CNN und die New York Times berichteten, dass Ozzy 150 Millionen US-Dollar gesammelt habe. Aber das stimmte nicht. Ich glaube, letztendlich war es so, dass man, da es sich um ein Benefizkonzert handelte, trotzdem für das eigentliche Konzert bezahlen musste. Keine der Bands wurde bezahlt, und die meisten Crewmitglieder haben ihre Arbeit unentgeltlich geleistet. Aber ich glaube, am Ende hat jede Wohltätigkeitsorganisation etwa eineinhalb bis zwei Millionen Pfund [etwa 2,7 Millionen Dollar] erhalten.“

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