{ $store.headerGroupManager.updateMeasurements() })" :class="{ '' : searchBarOpen , 'hidden' : !searchBarOpen }"
@keydown.escape="searchBarOpen = false; $nextTick(() => { $store.headerGroupManager.updateMeasurements(); setTimeout(() => $refs.searchToggle.focus({ focusVisible: true }), 10) })"
id="header-search-dropdown"
>
Als Sarah McLachlan Ende der 1990er-Jahre das Festival Lilith Fair gründete, war die Musikszene noch stark männerdominiert. Ob Lollapalooza oder OzzFest – weibliche Artists waren auf den großen Bühnen oft nur in Randrollen vertreten.
Mit Lilith Fair schrieb McLachlan Geschichte: ein Festival ausschließlich mit Frauen im Line-Up – und dazu noch mit einigen der größten Namen der Branche. Auf gleich drei Bühnen traten unter anderem Fiona Apple, Tracy Chapman, Paula Cole, Sheryl Crow, The Cardigans, Indigo Girls, Emmylou Harris, Jewel, Dido, Pat Benatar und Beth Orton auf.
Dokumentation auf Disney+
„Dies war das erste Mal, dass Menschen so etwas sahen“, sagt Sheryl Crow im Voiceover des Trailers zur Dokumentation Lilith Fair: Building a Mystery – The Untold Story, die ab dem 21. September auf Disney+ gestreamt werden kann.
Der Film zeigt Archivaufnahmen und neue Interviews und beleuchtet die Entstehung eines Festivals, das Musikgeschichte schrieb: Mit einem Umsatz von 16 Millionen Dollar galt Lilith Fair 1997 als das erfolgreichste Festival in den USA.
Gastauftritt von Olivia Rodrigo
„Als ich erfuhr, dass all meine Lieblingsmusikerinnen dort gespielt hatten, konnte ich nicht glauben, dass ich nie davon gehört hatte“, sagt Olivia Rodrigo, die sechs Jahre nach dem ersten Lilith-Event geboren wurde und zu der neuen Generation von Künstlerinnen gehört, die im Trailer ihren Festival-Vorbildfrauen Tribut zollen. „Sängerinnen und Songwriterinnen der 90er-Jahre – ich schaue ständig zu ihnen auf, um mich inspirieren zu lassen.“
Die Aufnahmen zeigen sie außerdem beim Jammen mit Sheryl Crow: „Sie sind meine Nordsterne“, schwärmt die Künstlerin.
Widerstand und Durchbruch
McLachlan erinnert sich im Film an den massiven Widerstand, mit dem sie damals konfrontiert war. Veranstalter:innen hätten ihr gesagt: „Du kannst nicht zwei Frauen auf die gleiche Bühne stellen – die Leute werden nicht kommen.“
„Das ist absoluter Unsinn“, kontert sie im Trailer. „Es hat einen riesiges Feuer unter meinem Hintern entfacht, um ihnen das Gegenteil zu beweisen.“
Neben der Skepsis von Branchenvertreter:innen berichtet die Doku auch von Protesten religiöser Gruppen wegen des biblisch inspirierten Namens sowie von Bombendrohungen, die das Festival ins Wanken bringen sollten.
Sheryl Crow fasst die damalige Stimmung zusammen: „Es gab nicht viel Unterstützung für Frauen. Wir konnten nicht das tun, von dem wir wussten, dass wir es tun konnten.“