Eine Rasur gegen einen Millionendeal? Klingt zunächst verlockend. Geht es jedoch um die ikonischen Bärte von ZZ Top, wird aus dem Angebot schnell eine heikle Angelegenheit. Die auf Rasierprodukte spezialisierte Firma Gillette soll den bärtigen Rockern mehrere Millionen geboten haben, unter der Bedingung, dass sie sich öffentlich von ihrer Gesichtsbehaarung trennen. ZZ Top bestätigen die Geschichte inzwischen selbst und stellen klar: Das Angebot wurde dankend abgelehnt.
Ein Gerücht wird zur bestätigten Geschichte
Seit Jahren kursiert das Gerücht, dass Frontmann Billy Gibbons und seine Bandkollegen einst eine beträchtliche Geldsumme dafür ausgeschlagen haben sollen, ihre markanten Bärte abzurasieren. In einem neuen Interview bestätigte der Sänger nun, dass an der Geschichte tatsächlich etwas dran ist. Bei einem aktuellen Auftritt im Podcast Mohr Stories erzählte Gibbons, dass jedes Bandmitglied in den 1980er-Jahren von der Rasierfirma Gillette eine Million Dollar angeboten bekommen habe, unter der Auflage, die Gesichtsbehaarung live im Fernsehen zu entfernen. „Sie streiten es ab“, sagte Gibbons über Gillette. „Aber es waren eine Million Dollar pro Mann.“
Nachdem er von dem Angebot erfahren hatte, habe Gibbons seinen damaligen PR-Berater Bob Merlis angerufen. Dessen Reaktion sei ebenso trocken wie treffend gewesen: „Das Geld ist gut, ihr könntet es euch ja überlegen… aber ich bin mir nicht sicher, ob irgendjemand von euch weiß, was sich darunter überhaupt verbirgt.“
ZZ Top 2026 live in Europa
Ganz unabhängig von Rasur-Angeboten werden ZZ Top und ihre Bärte im kommenden Jahr auch live zu sehen sein. Nach einer Tour durch die USA zwischen März und Mai führt sie der Weg im Sommer nach Europa, unter anderem nach Spanien, Frankreich sowie nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Tickets sind bereits erhältlich.