Die britische Sängerin und Multitalent PinkPantheress hat eine eindrucksvolle Version von Charli XCXs Apple performt. Mit ihrer ganz eigenen Interpretation des Songs verband sie den modernen Hyperpop-Sound der Vorlage mit einer nostalgischen 90s-Dance-Ästhetik und verlieh ihm dadurch ihren persönlichen Schliff. Das Ergebnis war eine verspielte, zugleich präzise und tanzbare Neuauflage des Hits aus Charli XCXs gefeierten Album Brat.
Cover mit Charme
Während der Performance zeigte PinkPantheress nicht nur ihre unverwechselbare Stimme, sondern auch Sinn für Popkultur. Sie nahm an der viralen „Apple Dance“-Choreografie teil, die im vergangenen Jahr zu einem festen Bestandteil der Live-Auftritte von Charli XCX geworden war.
Das Cover wurde von Fans begeistert aufgenommen und unterstreicht PinkPantheress’ Fähigkeit, sich spielerisch zwischen unterschiedlichen Klangwelten zu bewegen. Mit ihrem Mix aus Pop, Jungle, Garage und Hyperpop hat sie sich in den letzten Jahren als eine der spannendsten jungen Künstlerinnen Großbritanniens etabliert.
Neues Remix-Album
Nur wenige Tage nach dem Auftritt erscheint am 10. Oktober ihr neues Projekt „Fancy Some More?“, ein Remix-Album zu PinkPantheress im Mai veröffentlichten, für den Mercury Prize nominierten Studioalbum Fancy That. Die neue Platte wartet mit einer beeindruckenden Liste internationaler Gäste auf: Kylie Minogue, SEVENTEEN, Sugababes, Kaytranada, Anitta, Zara Larsson, Basement Jaxx und viele weitere Künstlerinnen und Künstler haben an den Neuinterpretationen mitgewirkt.
Performance ohne Filter
Erst im September hatte PinkPantheress für Aufmerksamkeit gesorgt, als sie beim NPR Tiny Desk Concert zum ersten Mal ohne Autotune auftrat. Sie erklärte damals, dass sie „fast nicht zugesagt“ hätte, weil sie sich ohne technische Unterstützung unsicher fühlte, den Schritt aber bewusst wagte.
Mit ihrer Apple-Performance und dem bevorstehenden Remix-Release zeigt PinkPantheress, dass sie bereit ist, die nächste Phase ihrer Karriere einzuläuten – selbstbewusster, vielseitiger und noch näher am Popgeschehen als je zuvor.