Prince, Iron Maiden, David Bowie: Das sind die Songs aus dem Finale von „Stranger Things“
news02.01.26
Stranger Things ist mit einem bombastischen Finale zu Ende gegangen. Auch in der letzten Episode spielte Musik eine wichtige Rolle. Hier kommen die Songs, die den Abschluss des größten Serienereignisses aller Zeiten untermalt haben.
Stranger Things und Musik gehörten schon seit Staffel eins zusammen. Waren es anfangs Songs von The Clash, Moby oder Bon Jovi, die der Netflix-Sensation ordentlich Zunder gaben, wurden bestimmte Songs später sogar zum zentralen Teil des Narrativs. Master Of Puppets von Metallica, Never Ending Story von Limahl oder natürlich Running Up That Hill von Kate Bush gingen viral, wurden Jahrzehnte nach ihrem Erscheinen zu größeren Hits als sie es jemals waren.
Dementsprechend groß war die Spannung, wie die Duffer Brothers die größte Serie unserer Zeit musikalisch ins Ziel führen würden. Und seit gestern wissen wir: Geschmackssicher wie in den letzten fast zehn Jahren! Nachdem die gesamte letzte Stranger-Things-Staffel schon von Perlen wie den Butthole Surfers veredelt wurde, geht es in der allerletzten Episode noch mal so richtig zur Sache. Achtung: Spoiler!
„Stranger Things“ endet mit Iron Maiden
Allen voran ein Name: Prince. Wenn es nach Mike Wheeler (Finn Wolfhard) gegangen wäre, wäre das Upside Down zwar zum Punk-Beat der Butthole Surfers explodiert. Doch der Zusammenbruch des Wurmlochs im Serienfinale von Stranger Things erforderte wohl etwas Grandioseres. Deshalb wandten sich die Serienschöpfer Matt und Ross Duffer dem legendären Album Purple Rain von Prince And The Revolution aus dem Jahr 1984 zu. „Als wir auf die Idee kamen, dass die Platte der Auslöser für die Bombe sein sollte, wussten wir, dass wir einen epischen Needle Drop brauchten, und so wurden viele Ideen diskutiert“, erzählt Ross Duffer. „Und ich glaube, es gibt nichts Epischeres als Prince.“
Als Hopper (David Harbour) und Murray (Brett Gelman) in Episode acht den Fernzünder der Bombe auslösen, entkommt die Gang aus der interdimensionalen Brücke zu den fröhlichen Klängen von When Doves Cry. Später, als die Stimmung düsterer wird, wechselt der Song zu Purple Rain – Eleven (Millie Bobby Brown) erscheint am Tor, scheinbar immer noch in der Upside Down, während diese Welt auseinanderfällt. Stranger Things in Bestform.
Und da ist noch eine epische Szene: Später, bei der Abschlussfeier der Highschool, erlebt Dustin seinen großen Moment, in dem er seinen verstorbenen Freund Eddie ehrt. Das geht natürlich am besten zu den Klängen von Iron Maidens The Trooper. Im Abspann gibt es dann noch, ebenfalls perfekt, Heroes von David Bowie. Was will man mehr für das Ende von Stranger Things?