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Shawn Crahan alias Clown offenbart etwas über seine Gesundheit: Seit der letzten Tour leide der Slipknot-Perkussionist an Herzproblemen, weswegen er sich bald einer Operation unterziehen müsse. „Manchmal wechselt es von ‚am Start‘ in einen Zustand, in dem ich das Gefühl habe, regelrecht zu sterben“, teilte er. Zum Glück hält Slipknot ihn aber fit.
Neuigkeiten im Hause Slipknot. Keine Musik, dafür aber Persönliches von Shawn „Clown“ Crahan. Der Perkussionist der Band besuchte vor ein paar Tagen nämlich Producer-Legende Rick Rubin in seinem Podcast Tetragrammaton. Im fast zweistündigen Gespräch kamen Rubin und Crahan auf viele Dinge zu sprechen, von frühen Einflüssen über Slipknots künstlerische Visionen bis zu Clowns jetzigem Bezug zur Band.
Herzprobleme nach der letzten Slipknot-Tour entdeckt
Klar wurde: Für Clown ist die Band immer noch eine immense Kraft und obere Priorität in seinem Leben. Slipknot halte ihn am Leben, sowohl in Form von Verlangen zur Kreativität als auch durch körperliche Fitness. Damit leitete Clown zu einem Gesundheitsupdate über, denn wie er berichtete, leide er unter Herzproblemen.
Nach der letzten Tour habe er sich nicht gut gefühlt, weswegen er ein EKG machen lassen wollte, erklärte Clown. Beim Termin habe das EKG aber nicht funktioniert und die Ärzt:innen vermuteten, er würde in diesem Moment einen Herzinfarkt erleiden. Tatsächlich habe sein Herz aber oft Aussetzer. „Es ist noch nicht passiert, seit ich hier bei dir bin – was gut ist“, so Clown gegenüber Rubin. „Denn manchmal wechselt es von ‚am Start‘ in einen Zustand, in dem ich das Gefühl habe, regelrecht zu sterben.“
„Es ist ein sehr einfacher Eingriff“
Also müsse Crahan sich bald einer Operation unterziehen, auf die er aber verhältnismäßig gelassen blickt: „Es ist ein sehr einfacher Eingriff. Normalerweise ist man noch am selben Tag wieder draußen. Es ist nicht so, als würden sie einen aufschneiden. Es hat etwas mit Elektrizität zu tun.“ Einen Herzschrittmacher brauche er nicht, obwohl man dies erst vermutete.
„Ich sagte: ‚Doc, hören Sie, holen Sie den Herzschrittmacher, jetzt ist doch alles vorbei, oder? Touren?‘ Daraufhin erwiderte er: ‚Oh nein, Sie werden sich besser fühlen.‘ Und ich fiel aus allen Wolken“, erzählte Clown scherzhaft. „Ich dachte nur, ich komme aus dieser Sache [Slipknot] einfach nicht mehr raus, beim besten Willen nicht! Es gibt absolut nichts – nicht einmal mein eigenes Herz –, das mich abhalten kann. Durch Slipknot wird es sich bessern.“ Also ist Clown sehr dankbar. Denn dann hat man doch alles richtig gemacht: Wenn die große kreative Leidenschaft, die Band, einen fit hält, egal wie alt und gebrechlich man wird.