Featured Image
Samir Hussein/WireImage/Getty Images

So war die gemeinsame Studio-Zeit von Robert Smith und Olivia Rodrigo

Robert Smith hat bestätigt, dass er gemeinsam mit Olivia Rodrigo im Studio gearbeitet hat. Der Frontmann von The Cure sprach darüber in einem Beitrag für die britische Vogue.

Robert Smith lobt Olivia Rodrigo

Robert Smith erklärte, dass sein Interesse an Olivia Rodrigo mit ihrer Durchbruchssingle Drivers License begann. Der Song habe ihn neugierig gemacht, woraufhin er sich intensiver mit ihren Alben beschäftigte. „Die meisten Songs auf diesen beiden Platten sind vielleicht nicht für meine Zielgruppe gemacht – aber sie sind so gut, dass man sich ihnen kaum entziehen kann“, schrieb Smith. Er habe sich sowohl Sour als auch Guts gekauft – „beide auf CD“, wie er betonte.

Den ersten direkten Kontakt hatten die beiden beim Glastonbury Festival 2025. Während Rodrigos Headliner-Auftritt kam Robert Smith als Überraschungsgast auf die Bühne. Gemeinsam spielten sie Friday I’m In Love und Just Like Heaven – zwei der bekanntesten Songs von The Cure. Rodrigo stellte ihn dabei als „vielleicht größten Songwriter, den England hervorgebracht hat“ vor und bezeichnete ihn als persönlichen Helden.

Seitdem ist aus dieser Begegnung offenbar mehr geworden als eine einmalige Festival-Kollaboration. Smith berichtete, dass die beiden regelmäßig in Kontakt stehen. Rodrigo rufe ihn „ziemlich oft“ an, um über Mode und Kleidung zu sprechen. Entscheidender ist jedoch: „Wir haben ein paar denkwürdige Nächte zusammen im Studio verbracht“, so Robert Smith. Konkrete Ergebnisse dieser Sessions sind noch nicht bekannt, doch die Formulierung lässt wenig Zweifel daran, dass zumindest Material entstanden ist.

Parallel dazu arbeitet Rodrigo an ihrem dritten Album, das laut bisherigen Aussagen stilistisch neue Wege gehen soll. Erste Hinweise liefern sowohl Interviews als auch eine auffällige Promo-Kampagne mit pinken Schriftzügen in mehreren Städten weltweit. Inhaltlich beschreibt Rodrigo die neuen Songs als „sad love songs“ – Stücke, die weniger auf klare Trennungsgeschichten setzen, sondern auf Unsicherheit, Sehnsucht und emotionale Ambivalenz. Sie habe erkannt, dass die besten Liebeslieder oft genau von dieser Mischung aus Nähe und Angst leben.

Mehr von Robert Smith: