Queen-Gitarrist Brian May hat einen Ort, an den es ihn in nächster Zeit definitiv nicht mehr hinziehen wird – und dabei handelt es sich ausgerechnet um die USA. Im Gespräch mit der Daily Mail erklärt Sir Brian, warum er das von Donald J. Trump regierte Land künftig meiden wird.
Brian May über die USA
„Amerika ist im Moment ein gefährlicher Ort, das muss man berücksichtigen“, sagte der 78-jährige Brian May der Daily Mail. Zwar liebe die Band das Land weiterhin, doch es habe sich spürbar verändert. „Es ist sehr traurig, weil ich das Gefühl habe, dass Queen in Amerika erwachsen geworden ist. Wir lieben dieses Land – aber es ist nicht mehr das, was es einmal war“, so May weiter.
In den Vereinigten Staaten kam es in den letzten Wochen zu landesweiten Protesten gegen die Bundesbehörde U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) und gegen die aggressive Durchsetzung von Abschiebungs- und Einwanderungspolitik. Ausgangspunkt war Minneapolis, wo ICE- und andere Bundesbeamte bei mehreren Einsätzen US-Bürger tödlich erschossen haben, darunter der 37-jährige Alex Pretti und zuvor Renée Good. Diese Tötungen haben in der Bevölkerung weitreichende Empörung ausgelöst und zu Demonstrationen in Minneapolis, New York City, San Francisco, Los Angeles und anderen Städten geführt.
Brian May: Zukunft von Queen ungewiss
Auch ob es überhaupt noch einmal zu einem Auftritt von Queen kommen wird, ließ Brian May offen. „Ich weiß nicht, wann Queen wieder auf der Bühne stehen wird – das ist ungewiss. Wir nehmen es Tag für Tag“, sagte May der Daily Mail.
Zugleich deutete der 78-Jährige an, dass die Band noch nicht vollständig abgeschlossen sei. „Es war Zeit für eine Pause, um Zeit mit der Familie zu verbringen und Bilanz zu ziehen“, erklärte er.
Ein endgültiger Abschied komme dennoch nicht infrage. „Never say never, was eine Rückkehr betrifft. Der Wiederaufbau von Queen II kommt – und es gibt ein paar Dinge, die ihr noch nicht gehört habt.“