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Am 28. Februar gingen in Manchester die BRIT Awards 2026 über die Bühne – und eine durfte sich an diesem Abend ganz besonders freuen: Olivia Dean. Die britische Sängerin entwickelte sich endgültig zur großen Gewinnerin der Nacht, räumte mehrere der wichtigsten Kategorien ab, darunter Artist of the Year und Album of the Year für The Art of Loving.
BRIT Awards 2026: Großes Ozzy-Tribute
Eines der großen Highlights des Abends war das Ozzy-Osbourne-Tribute mit prominenter Besetzung. Der im Sommer 2025 verstorbene Black-Sabbath-Frontmann wurde zunächst posthum mit dem Lifetime Achievement Award geehrt, den seine Ehefrau Sharon Osbourne und Tochter Kelly unter stehenden Ovationen entgegennahmen. Anschließend gab es ein musikalisches Tribut mit Top-Besetzung: Robbie Williams übernahm den Gesang bei No More Tears, begleitet von Ozzys langjährigen Weggefährten Zakk Wylde an der Gitarre, Robert Trujillo am Bass, Tommy Clufetos am Schlagzeug und Adam Wakeman an den Keyboards.
Apropos Sharon Osbourne: Die sorgte bei ihrer Dankesrede mit gleich mehreren „Fucks“ für amüsierte Reaktionen im Publikum – ganz im Sinne jenes ungebremsten Humors, der auch Ozzy selbst stets ausgezeichnet hatte. Ozzy habe Reden gehasst, erklärte sie lachend, und wäre vermutlich der Erste gewesen, der sie von oben aufgefordert hätte, endlich aufzuhören zu sprechen. Zum Schluss wurde es noch einmal laut und emotional: Unter großem Jubel rief sie, es werde „niemals wieder einen Ozzy Osbourne geben“.
BRIT Awards 2026: Die Gewinner:innen
Olivia Dean durfte sich bei den BRIT Awards 2026 über drei Trophäen – „Artist of the Year“, „Album of the Year“ und „Best Pop Act“ – freuen. Sam Fender gewann nicht nur den Preis als „Best Alternative/Rock Act“, sondern holte gemeinsam mit Dean auch den „Song of the Year“ für „Rein Me In“. Wolf Alice wurden als „Group of the Year“ ausgezeichnet.
International setzte sich Rosalía als „International Artist of the Year“ durch, während Geese den Preis für die „International Group of the Year“ erhielten. Der „International Song of the Year“ ging an „APT.“ von Rosé und Bruno Mars. Als „Breakthrough Artist“ wurde Lola Young geehrt, Dave gewann die Kategorie „Best Hip Hop/Grime/Rap Act“, Sault wurde als „Best R&B Act“ ausgezeichnet und Fred again.., Skepta & PlaqueBoyMax erhielten den Preis für den „Best Dance Act“. Der „Critics’ Choice Award“ ging an Jacob Alon.
Noel Gallagher wurde bei den BRIT Awards 2026 als „Songwriter of the Year“ ausgezeichnet.
Gallagher nutzte seine Auszeichnung als „Songwriter of the Year“ für eine typisch trockene, leicht provokante Dankesrede. Er bedankte sich ausdrücklich bei seinem Bruder Liam sowie bei seinen früheren Bandkollegen und betonte, ohne sie wäre er „nur irgendein Singer-Songwriter“ geworden, für den sich niemand interessieren würde. Mit einem lauten „Up the f****** blues“ schickte er schließlich noch einen Schlachtruf für seinen Lieblingsclub ins Publikum, was in der Arena erwartungsgemäß gemischte Reaktionen auslöste.