Bei einem Auftritt am Samstagabend (17. Januar 2026) sprach Bruce Springsteen sich erneut gegen die ICE-Behörde aus. Unter Donald Trumps Regime seien fundamentale Werte der USA gefährdet, so Springsteen. Er widmete den Song The Promised Land der 37-jährigen Renée Good, die von einem ICE-Beamten erschossen worden war.
Bruce Springsteens „Ode an die amerikanische Möglichkeit“
Dass Bruce Springsteen nicht der größte Freund der aktuellen Regierung der USA ist, dürfte mittlerweile bekannt sein. Er ist auch nicht gerade leise mit der Kritik, die er Donald Trump und seinem Regime entgegenwirft, ob in Interviews oder auf der Bühne. So nahm der Boss sich auch am Samstag (17. Januar) bei seinem Auftritt beim Light Of Day Winterfest Zeit für ein paar Worte.
Diese Rede nutzte Bruce Springsteen, um seinen Song The Promised Land einzuleiten. „Ich habe dieses Lied als Ode an die amerikanische Möglichkeit geschrieben“, sagte Springsteen. „Es ging um das schöne, aber auch fehlerhafte Land, das wir sind, und um das Land, das wir sein könnten.“
Dem Publikum in seinem Heimatstaat New Jersey erklärte Bruce Springsteen: „Die Vereinigten Staaten, die Ideale und Werte, für die sie in den letzten 250 Jahren standen, wurden noch nie zuvor auf eine harte Probe gestellt wie jetzt.“ Dinge wie Liebe, Gemeinschaft, Demokratie, Freiheit und Wahrheit seien Werte, für die es sich zu kämpfen lohnt, so Springsteen.
Klare Ansage gegen ICE
So kam er insbesondere auf die US-amerikanische ICE-Behörde zu sprechen: „Wenn ihr an die Macht des Gesetzes glaubt und daran, dass niemand darübersteht; wenn ihr gegen schwer bewaffnete, maskierte Bundestruppen seid, die in eine amerikanische Stadt eindringen und Gestapo-Taktiken gegen unsere Mitbürger:innen anwenden; wenn ihr glaubt, dass ihr es nicht verdient, ermordet zu werden, weil ihr euer amerikanisches Protestrecht ausgeübt habt, dann sendet eine Nachricht an diesen Präsidenten. Wie der Bürgermeister dieser Stadt gesagt hat: ICE, verpisst euch aus Minneapolis!“
Schließlich widmete Bruce Springsteen den Song Renée Good: einer 37-jährigen Mutter aus Minneapolis, die am 7. Januar 2026 von einem ICE-Beamten erschossen worden war. Seitdem mehren sich die Proteste gegen ICE in vielen Teilen der Vereinigten Staaten. Donald Trump wiederum verteidigte den verantwortlichen ICE-Beamten Jonathan Ross, da dieser aus Selbstverteidigung heraus gehandelt habe.