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Chappell Roan geht auf Konfrontationskurs mit Paparazzi – Popstar filmt Fotografen bei Verfolgung
news11.03.26
Popstars sind es gewohnt, fotografiert zu werden. Aber manchmal kippt die Situation. Dann wird aus Prominenz plötzlich ein Spießrutenlauf. Genau das zeigt ein Video, das derzeit im Netz kursiert: Chappell Roan filmt Paparazzi, die sie auf dem Weg zu einem Restaurant verfolgen – und das obwohl sie sie mehrfach auffordert, Abstand zu halten.
Chappell Roan über Grenzen
Der Clip wirkt unangenehm direkt. Chappell Roan hält ihr Handy hoch und beginnt, die Fotografen selbst zu filmen. „Ich versuche nur, zu Abend zu essen“, sagt sie. Mehrfach bittet sie die Gruppe, sich zu entfernen. Ihre Stimme bleibt ruhig, aber die Frustration ist deutlich hörbar. „Als Mensch ignoriert zu werden – so fühlt sich das an“, erklärt sie im Video und beschreibt die Situation als entwürdigend.
Besonders bemerkenswert ist der Moment, in dem Roan einzelne Fotografen direkt anspricht. Einer der Männer versteckt sein Gesicht hinter der Kamera, nachdem sie ihn wiederholt aufgefordert hat zu gehen. „Diese Person habe ich mehrmals gebeten, wegzugehen, und sie weigert sich“, sagt die Sängerin und schwenkt mit ihrem Handy über die Gruppe. „Das sind die Leute, die meine Grenzen komplett ignorieren.“
Chappell Roan sorgt für Diskussion
Während sie weiter Richtung Restaurant läuft, versuchen die Fotografen dennoch, Fragen zu stellen. Sie rufen ihr hinterher, kommentieren ihr Outfit und nennen sie sogar eine „Fashion-Ikone“. Chappell Roan reagiert darauf kaum. Stattdessen wiederholt sie immer wieder eine einfache Bitte: Sie solle bitte in Ruhe gelassen werden.
Das Video verbreitete sich schnell auf Social Media und löste erneut eine Debatte über die Grenzen der Paparazzi-Kultur aus. Der Clip zeigt vor allem einen ungewöhnlichen Perspektivwechsel: Nicht die Fotografen halten den Star fest – sondern der Star dokumentiert die Fotografen. Und plötzlich wirkt die Situation weniger glamourös als schlicht übergriffig. Roan hatte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach über Privatsphäre und Grenzen geäußert.