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Nach knapp 40 Jahren ist Cher mal wieder bei Saturday Night Live aufgetreten. In der von Ariana Grande moderierten Folge verbreitete sie ordentlich Weihnachtsstimmung – und sorgte mit der Performance auch für Stirnrunzeln.
Cher war zurück bei Saturday Night Live! Die 79-jährige Pop-Ikone feierte am 20. Dezember 2025 ihr mit Spannung erwartetes Comeback als musikalischer Gast und trat damit zum ersten Mal seit 38 Jahren wieder auf. Sie trat in der letzten Folge des Jahres 2025 auf, die von Wicked-Star Ariana Grande moderiert wurde.
Dabei gab sie sich offensichtlich ganz dem Geist der Weihnacht hin, enttäuschte nicht und lieferte eine temperamentvolle Darbietung von DJ Play A Christmas Song und eine rockige Coverversion von Chuck Berrys Run Rudolph Run. Beide Titel sind auf ihrem Weihnachtsalbum Christmas aus dem Jahr 2023 zu finden, das in diesem Jahr auf Platz 1 der Billboard-Charts für Weihnachtsalben debütierte. Jup, diese Charts gibt es wirklich. Kürzlich veröffentlichte sie außerdem eine neue Weihnachtssingle mit dem Titel Christmas Is Here.
Was war da mit Cher und dem Mikrofon?
Chers letzter Auftritt als musikalischer Gast bei SNL war am 21. November 1987. Die Oscar-Preisträgerin aus Moonstruck hatte außerdem zwei Gastauftritte in der Show: einmal in einer von Nicolas Cage moderierten Folge im Jahr 1992 und erneut Anfang dieses Jahres in der Jubiläumsausgabe zum 50-jährigen Bestehen der Sendung. Ist so oder so also überfällig gewesen.
Zusätzlich zu ihren festlichen musikalischen Darbietungen trat sie zusammen mit Bowen Yang in einem besonderen Moment in seinem letzten SNL-Sketch auf. Der Komiker spielte einen Mitarbeiter des Delta Sky Clubs, der seine letzte Schicht absolvierte und still über das Ende nachdachte. Was folgte, war eine reduzierte Interpretation des Eagles-Songs Please Come Home For Christmas, bei der Grande mitsang, bevor Cher überraschend auftauchte.
Stirnrunzeln gab es nur, weil sie nach Meinung mancher offensichtlich mit Playback sang – und man das zwischendrin wohl sehr deutlich merkte, weil sie ihr Mikro doch sehr weit entfernt von ihrem Mund hielt. Doch das Netz war sich einig: Wenn das jemand darf, dann ja wohl sie.