{ $store.headerGroupManager.updateMeasurements() })" :class="{ '' : searchBarOpen , 'hidden' : !searchBarOpen }"
@keydown.escape="searchBarOpen = false; $nextTick(() => { $store.headerGroupManager.updateMeasurements(); setTimeout(() => $refs.searchToggle.focus({ focusVisible: true }), 10) })"
id="header-search-dropdown"
>
Ein Kapitel aus der Frühzeit von David Bowie, lange nur Sammlern und Historikern bekannt, wird nun erstmals umfassend veröffentlicht.
David Bowie: Aufnahmen mit Jimmy Page
Am 18. September 2026 erscheint bei Parlophone The Shel Talmy Recordings, eine Zusammenstellung von Aufnahmen, die der damals noch als Davie Jones auftretende Musiker 1965 mit dem Produzenten Shel Talmy einspielte. Talmy, zu jener Zeit bereits gefeiert für seine Arbeit mit The Kinks und The Who, hatte Daivd Bowie im Dezember 1964 zunächst mit dessen Band The Manish Boys unter Vertrag genommen. Kurz darauf wechselte der Musiker zu einer neuen Formation, Davie Jones and the Lower Third, mit der ein Großteil der hier versammelten Songs entstand.
Die eigentliche Besonderheit der Sammlung von David Bowie ist die Beteiligung von Jimmy Page, der später mit den Yardbirds und Led Zeppelin Rockgeschichte schrieb. 1965 war Page ein gefragter Studiogitarrist, den Talmy gezielt einsetzte, um seinen Produktionen zusätzliche Schärfe zu verleihen, unter anderem mit einem eigens gebauten Fuzz-Pedal. Aufgenommen wurden die Sessions im Londoner IBC-Studio, mit Glyn Johns als Toningenieur, der später mit den Beatles und den Rolling Stones arbeiten sollte. Auf einer der Aufnahmen der Lower Third ist zudem Pianist Nicky Hopkins zu hören, der später für die Stones, die Beatles und The Who spielte.
David Bowie: Info zum Release
The Shel Talmy Recordings von David Bowie erscheint auf CD, Vinyl und digital und enthält insgesamt zweiundzwanzig Titel aus dieser Schaffensphase, darunter zehn zuvor unveröffentlichte Stücke auf CD und digital sowie sechs auf der Vinylversion. Zwei der Songs, You've Got A Habit Of Leaving und Baby Loves That Way, nahm Bowie Jahrzehnte später erneut auf, für sein Album TOY, das schließlich erst 2021 veröffentlicht wurde. Die Bedeutung dieser frühen Phase für das spätere Schaffen von David Bowie zeigte sich bereits 1973 im Album Pin Ups, das gleich vier ursprünglich von Talmy produzierte Songs coverte.
Neben der Standardausgabe auf CD, Vinyl und digital erscheint eine limitierte rote Vinyl-Variante exklusiv im offiziellen Bowie-Store sowie eine auf 1965 Exemplare limitierte Alternativcover-Pressung, die nur über Record Store Day-Händler und HMV erhältlich sein wird. Begleitet wird die Sammlung von einem ausführlichen Booklet-Text des Musikhistorikers Alec Palao, der die Aufnahmen als eigenständiges, gleichwertiges Kapitel im Werk von David Bowie einordnet und davor warnt, diese frühe Phase gegen spätere Karriereabschnitte auszuspielen. Produzent Shel Talmy selbst blickte schon 2017 auf die Sessions zurück: „Ich dachte wirklich, dass er es schaffen würde. Das einzig Unglückliche war, dass er und ich der Marktentwicklung um etwa sechs Jahre voraus waren.“