Fans von Depeche Mode aufgepasst: Der Konzertfilm M ist ab 9. Januar endlich bei Netflix zu sehen. Der Film begleitet Dave Gahan, Martin Gore & Co. während dreier ausverkaufter Abende in Mexiko-Stadt und fängt die besondere Atmosphäre der „Memento Mori“-Tour ein. Dabei bleibt es nicht bei einem klassischen Konzertmitschnitt: „M“ verwebt die Songs der Band mit nachdenklichen Momenten über Vergänglichkeit, Erinnerung und Zusammenhalt.
Depeche Mode: Infos zum Film
Im Zentrum stehen drei Abende im Foro Sol von Mexiko-Stadt, an denen Depeche Mode vor rund 200.000 Menschen spielten. Regisseur Fernando Frías montiert die Konzerte mit reflexiven Zwischentönen zur mexikanischen Totenkultur und verdichtet so die zentralen Motive von Memento Mori.
Der Film liest sich weniger als Tourdokument, sondern als kontemplatives Porträt einer Band, die den eigenen Verlust – den Tod von Andrew Fletcher – in Musik und Bedeutung übersetzt.
Erinnerung an Fletcher
Inhaltlich speist sich der Film aus mehreren Ebenen: den vollständigen Performances der „Memento Mori“-Songs, Archiv- und Kontextbildern sowie gesprochenen Textpassagen, die von dem mexikanischen Schauspieler Daniel Giménez Cacho interpretiert werden.
Regisseur Fernando Frías verortet die Band dabei bewusst in Mexiko-Stadt – nicht nur wegen der außergewöhnlich loyalen Fanbasis, sondern auch wegen der kulturellen Selbstverständlichkeit, mit der dort Tod und Erinnerung Teil des öffentlichen Lebens sind. Diese Perspektive spiegelt sich direkt im Album Memento Mori, dem ersten Werk von Depeche Mode nach dem Tod von Andrew Fletcher. M verzichtet weitgehend auf klassische Interviews oder erklärende Off-Kommentare.
Memento Mori ist das 15. Studioalbum von Depeche Mode und erschien 2023. Es ist die erste Veröffentlichung der Band nach dem Tod des Gründungsmitglieds Andrew Fletcher, der am 26. Mai 2022 starb. Das Album entstand ohne Fletcher und bildete die Grundlage für die „Memento Mori“-Welttournee 2023/24.