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Frank Hoensch/Getty Images

„Driving Home For Christmas“: Chris Rea schrieb Weihnachtsklassiker während Fahrverbot

Driving Home For Christmas? Aber bitte mit Führerschein. Wobei: Eine Fahrgenehmigung hatte Chris Rea just in jenem Moment, als er den Weihnachtsklassiker aus dem Jahr 1986 schrieb, ja nicht. Das erzählte der 74-Jährige jetzt in einem Interview.

Chris Rea: Fahrverbot, aber gut drauf

Der Song Driving Home For Christmas entstand unter, nun sagen wir maml: eher widersprüchlichen Umständen. Chris Rea erzählte die Anekdote in einem aktuellen Interview mit der Daily Express. „Es ist eigentlich ganz lustig, denn ich hatte gerade erst Fahrverbot bekommen, als ich den Song geschrieben habe“, sagte Rea. 

Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – sei das Lied nicht verbittert geworden. „Es ist ein frustrierender Song, aber gleichzeitig auch hoffnungsvoll und tröstlich“, erklärte Chris Rea. Er habe sich damals insgesamt gut gefühlt, auch wenn er selbst nicht hinter dem Steuer sitzen durfte. „Ich war in einer positiven Stimmung, und viele Leute sagen mir, dass man dieses ansteckende Wohlgefühl im Song hören kann.“ Eigentlich hatte er den Song für Van Morrison geschrieben.

Chris Rea singt Song gerne im Stau

Dass der Titel bis heute funktioniert, erklärt Chris Rea mit seiner alltäglichen Perspektive auf den Weihnachtsverkehr. „Jeder im ganzen Land macht zur selben Zeit genau dasselbe“, sagte Rea über das kollektive Unterwegssein kurz vor den Feiertagen. Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: „Ich singe den Song bis heute anderen Autofahrern vor, wenn ich auf der Autobahn im Stau stehe.“

Der Weihnachtsklassiker Driving Home For Christmas hat eine deutlich längere Vorgeschichte, als sein Veröffentlichungsdatum vermuten lässt. Chris Rea schrieb den Song bereits 1978, als er nach einer Studiosession in den Londoner Abbey Road Studios nach Middlesbrough zurückmusste. Um Geld zu sparen, holte ihn seine Frau mit einem Austin Mini ab, da sich sein damaliges Label weigerte, ein Zugticket zu bezahlen. Im dichten Verkehr und bei Schneefall entstand die Idee zu dem Lied, das Rea später als eine Art „Auto-Version eines Weihnachtslieds“ beschrieb.

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