
Jeff Bridges erinnert sich an seine gemeinsame Zeit mit Bob Dylan am Set von Masked and Anonymous – und daran, wie er Bob ein paar Schauspieltipps gab.
In einem Interview mit The Guardian erklärt Bridges, Regisseur Larry Charles habe ihn damals gefragt: „Warum gehst du nicht mit Bob und bringst ihm ein bisschen Schauspielerei bei? Macht ein bisschen Improvisation oder so.“ Gesagt, getan: Bridges und Dylan verbrachten einige Zeit zusammen und übten das Handwerk.
Jeff Bridges über Bob Dylan: „Er war so großartig"
Jeff Bridges war ganz begeistert von Dylan: „Er war so großartig in der Zusammenarbeit. Er ist ein unglaublicher Schauspieler – allein schon seine Präsenz, oder?“ In einem Gespräch bei US-Radiolegende Howard Stern Show schilderte Jeff Bridges, wie toll Dylan bei den Improvisationsübungen war: „Wir haben einfach gespielt. Er hat es geliebt. Wir haben rund um die Szene improvisiert, um die Wahrheit der Szene zu finden. Ich habe ihn schon immer bewundert – ich erinnere mich noch an ihn in Billy the Kid.“
Jeff Bridges: „Wir haben doch das Original!“
Die Freude basierte offenbar auf Gegenseitigkeit: Jeff Bridges erzählt, wie Dylan eines Tages in seinem Trailer auftauchte und fragte: „Hey Mann, willst du jammen?“ Die beiden spielten gemeinsam You Belong to Me, Bridges übernahm den Rhythmus: „Er ist ein meisterhafter Gitarrist.“
Die Frage, ob er von Dylan eingeschüchtert war, verneint er: „Ich war in einer völlig anderen Zone.“
Das Dylan-Biopic xx mit Timothée Chalamet findet er übrigens gut: „Yeah, die haben alle ein tolles Ding gemacht.“ Mit einem Aber: „Wir haben doch das Original.“