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Die Met Gala 2026 stand in diesem Jahr unter einem programmatischen Leitmotiv. Fashion Is Art lautete der Dresscode, der sich eng an die Frühjahrsausstellung Costume Art des Metropolitan Museum of Art anlehnte. Das Konzept zielte darauf ab, Mode als Ausdrucksform zwischen Ästhetik, Gesellschaft und individueller Perspektive zu verorten. „Kombinationen aus Mode und Kunstwerken zeigen ein Spektrum an Verbindungen und Erfahrungen: von formal bis konzeptionell, von ästhetisch bis politisch“, heißt es in der Ausstellungsbeschreibung.
Vor diesem Hintergrund nutzten zahlreiche Musiker:innen den Abend, um ihre stilistischen Ansätze differenziert zu präsentieren. Von Madonna über Sam Smith bis Bad Bunny: Einige Namen stachen dabei besonders hervor.
Beyoncé: Comeback mit Symbolkraft
Beyoncé kehrte nach einem Jahrzehnt auf den roten Teppich der Met Gala zurück und setzte damit einen der markantesten Momente des Abends. Als Co-Chair prägte sie die Veranstaltung nicht nur organisatorisch, sondern auch visuell. Ihr Auftritt wurde vielfach als einer der zentralen Bezugspunkte der diesjährigen Gala beschrieben. Beyoncé verband ihre Rückkehr zur Met Gala nach zehn Jahren mit einem visuell starken Statement. Ihr vollständig mit Schmuck besetztes Kleid, entworfen von Olivier Rousteing, war als skelettartige Struktur konzipiert und wurde durch eine passende Kopfbedeckung sowie einen ausladenden Federschal ergänzt.
Im Zentrum ihres Auftritts stand jedoch auch eine persönliche Dimension. Gemeinsam mit Jay-Z und ihrer Tochter Blue Ivy Carter erschienen sie als Familie auf dem roten Teppich. „Es fühlt sich surreal an, weil meine Tochter hier ist. Sie sieht so wunderschön aus. Es ist unglaublich, das mit ihr teilen zu können“, sagte Beyoncé im Gespräch mit Red-Carpet-Host La La Anthony. Auch inhaltlich bezog sie sich auf das Ausstellungsthema und betonte die Vielfalt von Körperbildern: „Die unterschiedlichen Formen, kurvig, schlank, groß, was auch immer. Einfach das feiern, was einem gegeben wurde.“
Sabrina Carpenter: Filmgeschichte als Couture
Eine der konzeptionell klarsten Umsetzungen des Mottos lieferte Sabrina Carpenter. Ihr maßgeschneidertes Kleid, entworfen von Jonathan Anderson für Dior, bestand aus Filmstreifen und zitierte damit direkt die Verbindung von visueller Kunst und Mode. „Es ist komplett aus Film gemacht, das ist mein Traum“, erklärte Carpenter im Interview mit Vogue. Die verwendeten Sequenzen stammen aus dem Film Sabrina von 1954, den sie als „einen meiner Lieblingsfilme überhaupt“ bezeichnete.
Auch inhaltlich knüpfte sie an ihre künstlerische Praxis an. „Je verrückter, desto besser. Je mehr Risiken man eingeht, desto größer ist die Belohnung“, so Carpenter über ihr Verhältnis zu Mode. Ihre Rolle als Mitglied des Host Committees unterstrich zusätzlich ihre Position innerhalb der Veranstaltung.
Bad Bunny in Transformation
Bad Bunny entschied sich für eine performative Interpretation des Dresscodes. Mit ergrautem Haar, Falten-Make-up und Gehstock inszenierte er sich bewusst als gealterte Version seiner selbst. Der vollständig schwarze Anzug wurde durch seine Körpersprache ergänzt, wodurch der Look eine erzählerische Dimension erhielt. Die Inszenierung reichte über reine Kleidung hinaus und funktionierte als Rolle, die er auf dem Teppich spielte.
Madonna: Surrealismus und Referenz
Madonna griff auf eine bildhafte, fast theatralische Inszenierung zurück. Ihr von Anthony Vaccarello entworfenes Outfit für Yves Saint Laurent bezog sich auf das Gemälde The Temptation of St. Anthony der Künstlerin Leonora Carrington. Ein Schleier, getragen von mehreren Begleiter:innen, sowie eine skulpturale Kopfbedeckung erzeugten den Eindruck eines schiffartigen Gebildes. Der Look bewegte sich zwischen Surrealismus und Camp und fügte sich damit präzise in das Ausstellungskonzept ein.
Sam Smith: Kunst als Haltung
Auch Sam Smith wählte einen stark konzeptuellen Ansatz. Gemeinsam mit deren Partner, dem Designer Christian Cowan, präsentierten sie aufeinander abgestimmte Couture-Looks. Smiths Outfit, inspiriert vom Illustrator Erté, war mit über 230.000 Kristallen und Perlen besetzt und entstand in mehr als 800 Arbeitsstunden. Ergänzt wurde der Look durch eine eigens entworfene Kopfbedeckung sowie Schmuck von Cartier.
Inhaltlich verdichtete sich die Idee ihres Auftritts in einem Zitat des Künstlers Erté, das Smith im Vorfeld teilte: „Kunst ist kein Objekt, sondern eine Haltung“.
SZA: Nachhaltigkeit als Narrativ
Einen weiteren Schwerpunkt setzte SZA mit einem Look, der vollständig aus wiederverwerteten Materialien bestand. „Dieses gesamte Outfit besteht aus neu zusammengesetzten Teilen, die auf eBay gekauft wurden“, erklärte sie im Interview auf dem Red Carpet. Für sie sei das Kleid „so etwas wie mein ätherischer Körper. So sehe ich mich selbst“. Das Design verband ästhetische Elemente mit kulturellen Referenzen und formulierte zugleich einen nachhaltigen Ansatz. „Es sollte einfach Freude ausdrücken“, sagte SZA über ihre Intention.