{ $store.headerGroupManager.updateMeasurements() })" :class="{ '' : searchBarOpen , 'hidden' : !searchBarOpen }"
@keydown.escape="searchBarOpen = false; $nextTick(() => { $store.headerGroupManager.updateMeasurements(); setTimeout(() => $refs.searchToggle.focus({ focusVisible: true }), 10) })"
id="header-search-dropdown"
>
Den krönenden Abschluss der Olympischen Winterspiele 2026 in Milano Cortina bildete am vergangenen Samstagabend die traditionelle Eiskunstlauf-Gala. In der Milano Ice Skating Arena feierten über 40 Athlet:innen den Sport und ihre Erfolge. Besonders im Fokus stand dabei die US-Amerikanerin Alysa Liu, die nach ihrem doppelten Gold-Triumph eine Performance ablieferte, welche, wie schon bei ihren vergangenen Läufen, die Brücke zwischen sportlicher Höchstleistung und Popkultur schlug.
Pop auf dem Eis
Für die abschließende Exhibition Gala wählte Liu eine musikalische Begleitung, die ihre persönliche Begeisterung widerspiegelt. Sie performte zum Stateside-Remix von PinkPantheress und Zara Larsson. Der Song stammt von PinkPantheress‘ Remix-Album Fancy Some More?, das auf ihr Mercury-nominiertes Werk Fancy That folgte. Dass Liu ausgerechnet diesen Track wählte, ist kein Zufall. Die Eiskunstläuferin hatte bereits in der Vergangenheit ihre Begeisterung für PinkPantheress‘ Musik offen mitgeteilt. Bereits vor ihrem Auftritt wurde Liu von einem Reporter mit einer Videobotschaft der Künstlerin überrascht. Darin bedankte sich PinkPantheress für die Unterstützung und gestand, als Kind selbst vom Eiskunstlauf besessen gewesen zu sein. Liu reagierte sichtlich gerührt und bezeichnete die Britin als ihre Lieblingskünstlerin.
Inspirierendes Comeback
Alysa Lius Weg zu diesem Moment gleicht einem Drehbuch. Die 20-Jährige aus der San Francisco Bay Area hatte sich nach den Olympischen Spielen in Peking vor vier Jahren eigentlich bereits vom Sport zurückgezogen. Mit nur 16 Jahren fühlte sie sich erdrückt von den Erwartungen und Anforderungen, die der Hochleistungssport mit sich brachte. Erst vor zwei Jahren kehrte sie auf das Eis zurück, diesmal ohne Druck und für die Freude am Eislauf und einer klaren Botschaft: Es sollte ab jetzt nach ihren eigenen Regeln laufen. Die Pause und neue Orientierung hatten sich für die US-Amerikanerin sichtlich gelohnt. Mit einer persönlichen Bestleistung von 226,79 Punkten sicherte sie den USA nun die erste Goldmedaille im Einzellauf der Frauen seit Sarah Hughes im Jahr 2002.
Lob aus Musikwelt
Die Reaktion der Musikwelt ließ nicht lange auf sich warten. PinkPantheress teilte einen Clip der Kür und kommentierte die Darbietung kurz und knapp mit den Worten, dass Alysa „einfach fabelhaft“ sei. Auch Zara Larsson hinterließ, wohl gerührt, eine Reihe an weinenden Emojis in der Kommentarspalte. Diese Anerkennung rundet eine Woche ab, in der Liu bewiesen hat, dass Pausen nicht nur wichtig sind, sondern manchmal genau das, was uns am Ende weiterbringt.