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Ilya S. Savenok/Getty Images

Ozzy Osbourne in letzter BBC-Doku: „Ich würde nichts ändern“

Kurz vor seinem Tod sinnierte Metal-Legende Ozzy Osbourne in einer nun erschienenen BBC-Dokumentation über sein monumentales Abschiedskonzert in Birmingham – und über ein Leben zwischen Exzess, Schmerz und Triumph.

Die BBC-Produktion Sharon & Ozzy Osbourne: Coming Home begleitet die letzten drei Jahre des Sängers und seiner Frau Sharon, während sie den Umzug von Los Angeles zurück nach England planten. „Ich will nicht in Amerika begraben werden“, sagte Osbourne im Film. Der Sänger war fest entschlossen, ein letztes Mal auf die Bühne zu gehen.

Die Dokumentation zeigt, wie er sich mithilfe von Physiotherapie und mechanischer Rückenstütze auf den Auftritt vorbereitete. Sharon erklärte, Ozzy habe sich „diese eine Gelegenheit gewünscht, sich richtig von seinen Fans zu verabschieden“.

Ozzy: Auftritt war quälend

Das Abschiedskonzert fand im Juli 2025 im Villa Park in Birmingham statt – Ozzys Heimatstadt. Auf einem geflügelten Thron sitzend, sang er Mama, I’m Coming Home. „Ich konnte die Worte nicht rausbringen“, sagte Ozzy Osbourne im Film. Seine Tochter Kelly erinnerte sich: „Alle haben geweint.“

Er selbst beschrieb den Auftritt als emotional, aber auch quälend: „Das war Folter, weil ich aufstehen und laufen wollte. Es war sehr demütigend, neun Songs lang in diesem Stuhl zu sitzen.“ Dennoch nannte er den Abend „einen großartigen Weg, um abzugehen“.

„Ich habe viel Spaß gehabt“

Eigentlich sollte der einstündige Film bereits im August laufen, doch die BBC verschob die Ausstrahlung „auf Wunsch der Familie“, um mehr Abstand zum Tod des Sängers zu wahren.

Am Ende ist Osbourne selbst noch einmal zu hören – ruhig, fast versöhnlich: „Ich hab viel Spaß gehabt. Ich hab viel Blut, Schweiß und Tränen vergossen. Es war ein großartiges Leben. Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte – ich würde nichts ändern.“

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