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Foto: Aldara Zarraoa/Getty Images

Rosalía klärt auf, ob „Berghain” wirklich vom Berliner Club inspiriert wurde

Mit Berghain hat Rosalía kürzlich eine monumentale, sakrale Hymne veröffentlicht. Seither rätselt die ganze Welt: Hat der Song wirklich was mit Berlins berüchtigtem Techno-Bunker zu tun? Jetzt klärt die Sängerin auf.

Rosalía ist in aller Munde und Ohren. Ihr neues Album Lux ist eine Sensation, wie sie die Popwelt selten zu hören bekommt. Schon vor dem Album wurde mit Berghain ein monumentaler Song veröffentlicht, für den sie sich die Hilfe von Björk sicherte. Am meisten wurde bei dieser Nummer aber natürlich über den Namen geredet. Hat der Song also wirklich etwas mit dem legendären Berliner Techno-Club zu tun?

Jetzt hat sich Rosalía dazu geäußert. In einem neuen Interview mit The Guardian sprach Rosalía darüber, wie es in der Lead-Single darum geht, sich aufzulösen, um der Angst und Wut einer geliebten Person gerecht zu werden. Dabei sei „Berghain“ auch bei ihr lediglich als Kunstwort zu verstehen. Und zwar als poetische Formulierung des Begriffes „Bergwald“.

Rosalía stellt sich der Dunkelheit

„Wir alle haben diesen Wald der Gedanken in uns, in dem man sich verlieren kann”, erklärte sie. „Ich verherrliche das Böse nicht, aber Dunkelheit ist in jedem Leben präsent.” Sie fuhr fort: „Das erinnert mich an ein Zitat, das ich sehr mag: ‚Der Künstler, der neben dem Teufel hergeht und ihm die Hand auf die Schulter legt, kann unser Verständnis von Bosheit erweitern.‘ Dem stimme ich voll und ganz zu. Manchmal kann man beide Seiten besser verstehen, wenn man Gegensätze nebeneinanderstellt. Es musste Passagen geben, die dunkler waren, damit das Licht noch heller leuchten konnte.“

Also doch keine Arie für den hedonistischen Techno-Bunker. Ist auch gar nicht nötig: Lux fesselt so oder so. Rosalías neues Album wurde kürzlich zum meistgestreamten LP eines spanischsprachigen Artist an einem Tag auf Spotify. Der Nachfolger von Motomami  aus dem Jahr 2022 enthält zudem einen Song, der gemeinsam mit Guy-Manuel de Homem-Christo von Daft Punk geschrieben wurde. Überhaupt ist das Album extrem universell und gehört zu den größten Überraschungen des Musikjahres 2025.

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