Wie gut der Schauspielstar Jeremy Allen White den großen Boss gemimt hat, ist ja bereits in aller Munde. Ab Freitag können wir 12 weitere Springsteen-Cover auch abseits der großen Leinwand genießen.
Gerade läuft das neue Bruce Springsteen Biopic in diversen Kinos und erfreut die Fans des großen Musikers. Der Film Springsteen: Deliver Me From Nowhere konzentriert sich auf die Enstehung des bahnbrechenden Albums Nebraska aus dem Jahr 1982. Heute wissen wir, dass Nebraska den weltweiten Durchbruch für Springsteen bedeutete, doch im Film sehen wir eine andere Seite: Gespielt von Jeremy Allen White feilt der künftige Boss an den Songs, versucht den wachsenden Erwartungen gerecht zu werden und verstrickt sich dabei in Problemen. Gerade die vielen Aufnahmen von Konzerten sorgen für großartige Kinomomente und schaffen es den damaligen Spirit von Bruce Springsteen perfekt einzufangen und noch einmal erfahrbar zu machen.
Er hat Springsteen verinnerlicht
Eine melancholische Note hängt in dem Film, natürlich ist Nebraska schließlich auch immer wieder von nostalgischen, sehnsüchtigen Momenten gezeichnet. Dazu gehört selbstverständlich der Song I’m On Fire. Genau den, hat Jeremy Allen White (The Bear, Shameless) unter anderem eingesungen und für den Film aufgenommen. Der Song ist bereits auf verschiedenen Plattformen zu hören und kommt der Atmosphäre des Originals durchaus nah. Selbst Bruce Springsteen hat diese Version des Songs abgesegnet und Jeremy Allen White in mehreren Interviews sehr gelobt.
Im Interview bei der Late Night Show Jimmy Kimmel Live erzählt Springsteen: „Zuerst war es etwas komisch den Film zu sehen, aber er [Jeremy Allen White] fängt so gut ein, was ich mache, ganz besonders auf der Bühne und singt wirklich gut.“ Dort erzählt er auch, dass er die Dreharbeiten ständig besucht hat und bei vielen der Performances von White selbst zugeschaut hatte. Teile des Soundtracks erschien bereits im Oktober gemeinsam mit einer neuen Nebraska Deluxe Version. Nun allerdings teilt das Team Springsteen: Deliver Me From Nowhere (Original Motion Picture Soundtrack): mit 12 neue Aufnahmen von Jeremy Allen White und dem Cast.
Ein großes Jahr für Springsteen-Fans
Das ist nicht die einzige Veröffentlichung im Springsteen-Universum in diesem Jahr. Der Musiker hat nicht nur für den Film tiefe Einblicke gewährleistet, sondern ist selbst in die Archive gegangen und hat neue Musik zu Tage gefördert. Im Sommer erschien ein echtes Mamutprojekt: Mit TRACK II: The Lost Albums teilte Springsteen sage und schreibe ganze 83 noch nie offiziell veröffentlichte Songs, die von 2018 bis nach 1983 zurückreichen. Hier trug Springsteen verschiedene EPs zusammen, die allesamt zuvor nicht veröffentlicht wurden, obwohl sie eigentlich fertig waren und auch wirklich als Alben konzipiert wurden.