Für die gute LP gibt es nur eine Richtung: nach oben! Vinyl-Verkäufe haben in den USA 2025 erstmals die Marke von 1 Milliarde Dollar überschritten. Laut einem Bericht der Recording Industry Association of America (RIAA) lag der Umsatz bei rund 1,04 Milliarden Dollar. Damit verzeichnet das Format bereits das 19. Wachstumsjahr in Folge.
Vinyl: 48,5 Millionen LPs verkauft
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr etwa 48,5 Millionen neue Schallplatten verkauft. CDs kamen im selben Zeitraum auf rund 29,5 Millionen Einheiten. Gebrauchte Vinyl-Verkäufe sind in den Zahlen nicht enthalten.
Bei den meistverkauften Vinyl-Alben lag Taylor Swift vorn: Ihr Album The Life of a Showgirl erreichte rund 1,6 Millionen verkaufte Exemplare. Dahinter folgen Sabrina Carpenter mit Man’s Best Friend (etwa 292.000) und Kendrick Lamar mit GNX (rund 272.000 Einheiten). Auch ältere Veröffentlichungen bleiben gefragt: Rumours von Fleetwood Mac sowie Thriller von Michael Jackson zählen weiterhin zu den meistverkauften Titeln.
Vinyl sorgt für Rekordverkäufe
Insgesamt erzielte die US-Musikindustrie 2025 einen Umsatz von mehr als 11,5 Milliarden Dollar. Streaming bleibt mit etwa 9,5 Milliarden Dollar der wichtigste Umsatztreiber. Vinyl macht damit knapp zehn Prozent des Gesamtmarktes aus.
Der aktuelle Rekord ist Teil einer langfristigen Entwicklung: 2016 lag der Vinyl-Umsatz noch bei rund 225 Millionen Dollar. Seitdem ist er kontinuierlich gestiegen. „Die aufgezeichnete Musik in den USA hat weltweit ein anhaltendes Wachstum gezeigt, mit Einnahmen von 6,4 Milliarden Dollar allein aus bezahlten Abonnements und einem Anteil von 50 Prozent am globalen Vinyl-Umsatz. Damit wird Fans ermöglicht, ihre Lieblingsmusik jederzeit, überall und auf jede Art zu hören und sich mit ihr zu verbinden“, erklärte Matt Bass, Vizepräsident für Research sowie Gold- und Platinum-Operationen bei der RIAA, in einer Stellungnahme.