BBC Sound of 2026: Das ist die Gewinnerin, die man sich merken sollte

Skye Newman am Mikro
Chiaki Nozu/WireImage/Getty Images

Der BBC Sound of 2026 steht fest! Jedes Jahr kürt die BBC mit dem „Sound of“-Preis die Musikhoffnung für das kommende Jahr. Dabei bewies der britische Sender regelmäßig ein bemerkenswertes Gespür für Karrieren im Moment ihres Kipppunkts – waren es in der Vergangenheit doch Künstlerinnen und Künstler wie Adele, HAIM oder zuletzt The Last Dinner Party, die hier frühzeitig identifiziert wurden, bevor sie endgültig den Sprung in den Mainstream schafften. Auch 2026 wurde die Pop-Hoffnung fürs kommende Jahr gekürt – und die heißt Skye Newman.

BBC Sound of 2026: Das ist Skye Newman

Skye Newman ist dabei keine klassische Debütantin. Die 22-jährige Sängerin aus South East London wurde zunächst über TikTok bekannt, bevor sie 2025 mit ihrer ersten offiziellen Single Hairdresser in die britischen Top 20 einstieg. Der Nachfolger Family Matters erreichte später Platz fünf der UK-Charts. Damit gehörte Newman zu den kommerziell erfolgreichsten neuen Popkünstlerinnen des vergangenen Jahres.

In ihren Songs verarbeitet sie persönliche Erfahrungen aus ihrer Kindheit und Jugend, darunter Themen wie familiäre Instabilität, Armut und Suchtprobleme im sozialen Umfeld. In Interviews beschreibt sie Musik als einen Weg, diese Inhalte zu strukturieren und auszudrücken. 

BBC Sound of 2026: Gradmesser für Popkultur

Der BBC-Preis ist seit Jahren ein Gradmesser für Künstlerinnen und Künstler, die sich bereits in einem frühen Stadium öffentlicher Wahrnehmung befinden. Die Auswahl für BBC Sound of 2026 erfolgte vor dem Hintergrund neuer Teilnahmebedingungen, die nach Kritik an früheren Jahrgängen eingeführt wurden. Künstler dürfen inzwischen nur eine begrenzte Anzahl an Chartplatzierungen und keine längerfristige breite Medienpräsenz vorweisen, um berücksichtigt zu werden.


Hinter Skye Newman belegte Jim Legxacy den zweiten Platz. Der Rapper aus Lewisham veröffentlichte 2025 das Mixtape Black British Music, das in der britischen Presse breite Resonanz erhielt. Auf Rang drei folgte der US-amerikanische Popkünstler Sombr, der 2025 durch Streamingzahlen und internationale Medienauftritte auffiel. Platz vier ging an die New Yorker Band Geese, deren Album Getting Killed zu den am häufigsten besprochenen Rockveröffentlichungen des Jahres gehörte. Fünfter wurde das australische Duo Royel Otis, das 2025 umfangreich tourte und sein zweites Album Hickey veröffentlichte.

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