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Jane Tyska/Digital First Media/East Bay Times via Getty Images

Bruce Springsteen spricht über versuchtes Trump-Attentat: „Kein Platz für politische Gewalt“

Bruce Springsteen hat sich am Sonntag, 26. April, während seiner Land of Hope and Dreams-Tour in Austin zu dem Anschlagsversuch auf US-Präsident Donald Trump geäußert.

Bruce Springsteen findet klare Worte

Der Sänger sprach sich unmissverständlich gegen politische Gewalt aus, obwohl er Trump seit Jahren scharf kritisiert.

In seiner Stellungnahme sagte Springsteen: „Wir können uns uneinig sein. Wir können Kritik an denen üben, die an der Macht sind, und wir können friedlich für unsere Überzeugungen kämpfen – aber es gibt keinen Platz für politische Gewalt in den Vereinigten Staaten.“ Der Sänger sprach ein „Gebet der Dankbarkeit, dass unser Präsident, noch jemand in der Verwaltung, noch jemand, der anwesend war, verletzt wurde.“

Das Attentatsversuch auf Trump

Das Statement von Bruce Springsteen bezieht sich auf ein Ereignis in der Nacht zuvor: Am Samstag, 25. April, versuchte Cole Tomas Allen, Donald Trump während des White House Correspondents' Dinner in Washington zu ermorden. Allen, ein 26-Jähriger mit Master-Abschluss in Informatik, versuchte um 20:34 Uhr, an einem Metalldetektoren-Kontrollpunkt vorbeizusturmten und feuerte mindestens einen Schuss ab. Ein Secret-Service-Agent wurde getroffen, aber durch seine Schutzweste geschützt. Allen wurde sofort apprehendiert. Er wird angeklagt, versucht zu haben, den Präsidenten zu ermorden – bei Verurteilung droht lebenslange Haft.

Allen hatte zuvor ein „Manifest“ geschrieben, und seine Schwester alarmierte die Polizei, dass er „radical statements“ machte und eine „Tendenz" hatte, „etwas“ zu tun, um „Probleme der Welt zu beheben“. Dies ist der dritte Anschlagsversuch auf Trump seit 2024 – nach Attacken in Pennsylvania und West Palm Beach.

Bruce Springsteen: Kritik an Trump

Dass Bruce Springsteen und der amtierende US-Präsident keine Freunde sind, ist bekannt. Der Sänger forderte Trumps Amtsenthebung und beschrieb ihn als „korrupt, inkompetent und verräterisch“. Auf seiner aktuellen Tour spielte das Proteststück Streets Of Minneapolis und kritisierte die Politik des Präsidenten. Trump forderte daraufhin seine Anhänger auf, Springsteens Konzerte zu boykottieren.

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