Claud kündigt ein neues Album an mit einem Video der New Yorker Indie-Elite

Claud kündigt ein neues Album an
Foto: Gonzalo Marroquin/Getty Images

Lange war es still um Claud, doch nun wurde Me and the Music angekündigt. Im Video der ersten Single tanzen an Clauds Seite dabei unter anderem Clairo, Samia und Annie DiRusso.

Nachdem Claud mit dem Album Supermodels 2023 in der Indie-Szene New Yorks eigentlich einen Nerv getroffen hatte, war es ziemlich still in den vergangenen drei Jahren – doch damit ist nun Schluss! Mit einer Single meldet sich Claud nun aber wieder zurück und kündigt gleich ein neues Album an. Der Song She Doesn’t Love Me ist ein absoluter Indie-Sommer-Hit, dessen Video uns durch New York nimmt. Claud besucht darin immer wieder klassische Dateorte, fährt alleine Tandem, rudert im Kreis oder bereitet ein Picknick vor.

Am Ende landet Claud in einer Bar, wo schließlich viele Freund:innen dazukommen und Clauds Einsamkeit beenden. Dabei fallen in dem Cast einige bekannte Gesichter auf – allen voran Clairo, Samia und Annie DiRusso. Claud erklärt: „Ich liebe die Community, die ich in Amerika habe, und finde so viel Optimismus in der Gemeinschaft und unserem kollektiven Wunsch nach Fortschritt. Das ist ein Liebeslied für genau diese Community.”

Claud produziert nun selbst

Die Single ist der Startschuss für eine neue Phase in Clauds Schaffen, obwohl der Sound nahtlos an die vorherigen Alben anknüpft. Diesmal steht allerdings Claud selbst hinterm Mischpult und hat in Kooperation mit John Congleton (Alvvays, St. Vincent) an dem kommenden Album gearbeitet. Dazu wurde Claud auch von Jack Antonoff ermutigt. Me And the Music soll am 23. Oktober bei Dead Oceans erscheinen. Für das Album hat sich Claud mit der Frage beschäftigt, ob sich in diesen Tagen wirklich alles so schwer anfühlen muss. Auf zehn Songs kommt Claud zu dem Schluss: Ja, es ist alles ziemlich schwer, aber man kann trotzdem Spaß haben.

Als queere, nonbinäre Person ist die Welt in den letzten Jahren für Claud ernster und bedrohlicher geworden. Trotzdem sagt Claud: „Ich hatte es einfach satt, alles so ernst zu nehmen. In den letzten Jahren sind in diesem Land schreckliche Dinge passiert, aber gerade dadurch bin ich den Menschen um mich herum nur noch näher gekommen. Die Welt hat mir gezeigt, dass das Schlimmste passieren kann, aber dass es einen vielleicht gerade dadurch näher an seine Gemeinschaft bringt. Es gibt einen Unterschied zwischen einer aufrichtigen Lebenseinstellung und dem, das Leben zu ernst zu nehmen.“

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