Donald Trump findet Green Day und Bad Bunny „furchtbar“ – und er wird nicht zum Super Bowl erscheinen
news26.01.26
Beim Super Bowl 2026 werden unter anderem Bad Bunny und Green Day performen. Doch Donald Trump ist kein Fan: „Ich halte das für eine schreckliche Wahl.“ Trump wolle zudem nicht zum Super Bowl erscheinen, weil es zu weit weg sei.
Der Super Bowl ist jedes Jahr eines der größten Sport-Events der Welt. Dazu gehört natürlich das Finale der National Football League, aber auch drumherum wird viel Tamtam gemacht. So sieht beispielsweise das musikalische Lineup für den 8. Februar 2026 aus: Green Day werden bei der Eröffnungszeremonie spielen, vorm Anpfiff wird Charlie Puth die Nationalhymne singen, gefolgt von Brandi Carlile, die America The Beautiful performen wird. Und das größte Spektakel: Die Halbzeitshow, für die dieses Jahr Bad Bunny verantwortlich sein wird. Alles kuratiert von Jay-Z höchstpersönlich.
Donald Trump bleibt zuhause
Aber das gefällt nicht allen: Donald Trump – der letztes Jahr auch unter den Zuschauer:innen war – hat verkündet, er werde dieses Jahr nicht zum Super Bowl erscheinen. Primär, weil es zu weit entfernt sei, erklärte er der New York Post. Doch er erwähnte auch, wie kritisch er den Musik-Acts gegenüberstehe.
In Bezug auf Bad Bunny und Green Day sagte der US-Präsident, er sei gegen sie – oder wie er es ausdrückte: „I’m anti-them“. Denn: „Ich halte das für eine schreckliche Wahl. Das schürt nur Hass. Furchtbar.“
Green Day und Bad Bunny gegen Trump und ICE
Green Day und Bad Bunny sind eben nicht gerade Trump-Fans. So hat Billie Joe Armstrong von Green Day den Präsidenten in der Vergangenheit etwa schon einen „fetten Bastard“ genannt und letzte Woche in Minnesota ein paar Textzeilen geändert: Statt „I’m not part of the redneck agenda“ sang er in American Idiot „I’m not part of the MAGA agenda“. Bei der gleichen Show erklärte Armstrong seine Unterstützung für alle, die sich in Minnesota gegen die ICE-Behörde stellten.
Bad Bunny hat in seinem Song Nuevayol schon Donald Trump parodiert. Doch die Spannung zwischen dem puertoricanischen Reggaeton-Star und dem US-Präsidenten verschärfte sich besonders, als es hieß: Bad Bunny wird auf seiner Welttournee die USA-Termine absagen, aus Angst davor, dass ICE die Konzerte stürmen könnte. Ein paar Wochen später wurde dann bestätigt, dass tatsächlich ICE-Beamte bei der Super Bowl Halbzeitshow anwesend sein werden. Trump nannte die Entscheidung, Bad Bunny bei der Halbzeitshow spielen zu lassen, indes „verrückt“. Er erklärte: „Ich habe noch nie von ihm gehört.“