Die Entscheidung ist gefallen – Deutschland hat seinen Act für den ESC 2026. Diesmal tritt keine Unbekannte beim Eurovision-Wettbewerb für die Bundesrepublik an, sondern eine Musikerin, die die meisten von uns auch aus TV-Shows und auch dem Boulevard kennen. Sarah Engels wurde am 31. Januar von Jury und Publikum als Teilnehmerin des ESC 2026 auserkoren.
Sarah Engels gewinnt mit „Fire“
Die 33-Jährige Sarah Engels gewann den deutschen Vorentscheid in der ARD-Show Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale in Berlin gegen acht Konkurrenten. Zuerst musste sie eine internationale Jury überzeugen: Das 20-köpfige Panel sortierte das Teilnehmerfeld von neun Acts auf drei Finalisten herunter. Danach durfte das Publikum ran – und entschied sich klar für Engels. Ihr Song „Fire“ ist eine klassische Empowerment-Nummer mit großer Pop-Geste, die vor allem Frauen Mut machen soll, den eigenen Weg zu gehen und sich nicht ausbremsen zu lassen.
Sahra Engels: Von DSDS zum ESC
Sarah Engels bringt außerdem viel Erfahrung mit Wettbewerben mit – etwas, das beim ESC nicht schaden dürfte. Schon 2011 stand sie im Finale von Deutschland sucht den Superstar, später folgten weitere TV-Formate, in denen sie sich unter Leistungsdruck behauptete, darunter Let’s Dance, The Masked Singer, Das große Promibacken und Dancing on Ice.
Gleichzeitig hat Sarah Engels sich längst breiter aufgestellt als nur im Popgeschäft: Sie arbeitet auch als Influencerin mit rund 1,8 Millionen Instagram-Followern und war als Schauspielerin zu sehen. Bekannt wurde Sarah Engels auch durch ihre vom Boulevard dokumentierte (mittlerweile längst geschiedenene) Ehe mit Sänger Pietro Lombardi.
ESC 2026: Alle Infos
Der Eurovision Song Contest 2026 findet vom 12. bis 16. Mai in Wien statt, das große Finale ist für den 16. Mai angesetzt. Gastgeber ist Österreich, nachdem das Land den Wettbewerb 2025 gewonnen hatte. Austragungsort ist die Wiener Stadthalle. Überschattet wird die Jubiläumsausgabe – es ist der 70. ESC – allerdings von politischen Kontroversen: Mehrere Länder haben ihre Teilnahme abgesagt oder diskutiert einen Boykott, nachdem die Europäische Rundfunkunion entschieden hatte, Israel trotz internationaler Kritik am Gaza-Krieg im Wettbewerb zu belassen.