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Gary „Mani“ Mounfield von The Stone Roses ist tot
Die Welt verliert einen ganz großen britischen Musiker: Gary „Mani“ Mounfield ist tot. Der legendäre Bassist, der mit The Stone Roses zu einer der prägenden Figuren des „Madchester“-Sounds wurde und später auch bei Primal Scream spielte, ist im Alter von 63 Jahren gestorben.
Mani: Statement seines Bruders
Die Todesursache ist bislang nicht offiziell bestätigt. Das britische Boulevardmedium The Sun berichtet übereinstimmenden Quellen zufolge von einem plötzlichen Anfall. Die Familie hat dies jedoch nicht kommentiert.
Bestätigt wurde der Tod von Manis Bruder Greg Mounfield, der auf Facebook schrieb: „Es ist mit dem schwersten Herzen, dass ich den Tod meines Bruders bekanntgeben muss.“ Er verabschiedete sich zudem mit den Worten: „RIP RKID.“
Mani: Bewegtes musikalisches Leben
Mani stieß 1987 zu The Stone Roses und bildete gemeinsam mit Sänger Ian Brown, Gitarrist John Squire und Drummer Alan „Reni“ Wren das klassische Line-up der Band. Mit dem 1989 erschienenen Debüt, das unter anderem I Wanna Be Adored und I Am the Resurrection enthält, schrieb die Band Musikgeschichte.
Nachdem sich die Band 1996 getrennt hatte, zog es Mani zu Primal Scream. Dort blieb er bis 2011. Als die Stone Roses eine Reunion feierten, war er wieder mit dabei. Manis Tod folgt zwei Jahre auf den Verlust seiner Frau Imelda Mounfield, die 2022 an den Folgen einer Darmkrebserkrankung starb. Das Paar hinterlässt gemeinsame Zwillingssöhne, geboren 2012.
Kolleg:innen trauern
Sein ehemaliger Bandkollege Ian Brown würdigte ihn mit einem kurzen Posting auf X, in dem er schrieb: „REST IN PEACE MANi X.“ Auch Oasis-Frontmann Liam Gallagher meldete sich zu Wort. Er erklärte, er sei „in total shock and absolutely devastated“ über die Nachricht – und nannte Mani ausdrücklich „my hero“. Auch zahlreiche weitere Kolleg:innen trauern um einen der großen britischen Musiker der Rockgeschichte.