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Foto: Gina Wetzler/Redferns

Idles veröffentlichen Single „Rabbit Run” aus Darren Aronofskys Film „Caught Stealing”

Mit Rabbit Run präsentiert die britische Band Idles einen neuen Track, der als Teil des Soundtracks für Caught Stealing, den kommenden Spielfilm von Regisseur Darren Aronofsky, erscheint. Der Film startet am 29. August in den Kinos, ebenso wie das vollständige Soundtrack-Album.

Ein Soundtrack mit Punk-Attitüde

Der Soundtrack zu Caught Stealing wurde vom Komponisten Rob Simonsen (The Whale, Ghostbusters: Afterlife) geschrieben. Ergänzt wird seine Filmmusik durch vier Songs der Idles, darunter das nun veröffentlichte Rabbit Run. Die Idee dahinter: Simonsens atmosphärischer Score sollte durch rohe Punk-Energie erweitert werden, um das Lebensgefühl des New York der 1990er Jahre einzufangen. 

Regisseur Aronofsky erklärt die Entscheidung so: „Ich habe Caught Stealing als eine spaßige Achterbahnfahrt konzipiert und wollte dem Film mit einer ordentlichen Portion Punk-Energie zusätzlichen Schub geben. Ich glaube nicht, dass jemals eine Band damit beauftragt wurde, einen Filmscore zu spielen. Wer wäre da ein besserer Partner als Idles? Es war ein Traum, ihnen dabei zuzusehen, wie sie ihre Töne verbiegen, um ein Loch in unsere Leinwand zu reißen.“

Idles auf Leinwand und im Studio

Für Idles ist Rabbit Run nur eines von vielen aktuellen Projekten. Im Gespräch mit NME verriet Sänger Joe Talbot, dass die Band an neuem Material arbeitet und sogar ein Album in Aussicht ist. „Wir haben eine ganze Reihe Songs aufgenommen“, sagt Frontmann Joe Talbot. „Wir haben so um die zehn Tracks, und wir werden noch weitere aufnehmen. Zwischendurch machen wir noch andere Projekte, aber später in diesem Jahr kehren wir zurück zum Album und bringen es zu Ende. Wir nehmen wieder mit Kenny [Beats] und Nigel [Godrich] auf. Es ist wirklich magisch, ich kann es kaum erwarten.“

Idles Block Party

Neben Studioarbeit bleiben Idles auch live präsent. Am 1. und 2. August veranstalten sie ihre eigene Block Party in Bristol mit Acts wie Soft Play, Lambrini Girls, The Voidz und Sicaria. Talbot betont dazu: „Wir wollten keine Kompromisse bei der Auswahl eingehen. Es sollte ein Mix aus allem sein, was wir lieben.“

Rabbit Run zeigt Idles jedenfalls in Bestform: roh, laut und kompromisslos. Der Song kanalisiert die Wut, Energie und Unruhe, die Aronofsky sich für seine Filmhandlung wünschte. Für Fans von Idles und begeisterte Kinogänger:innen gleichermaßen dürfte dieser musikalische Beitrag zum Film also ein Highlight werden.

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