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Jarvis Cocker äußert sich zur Zukunft von Pulp
In London hat der Pulp-Film What Do You Do For An Encore? Premiere gefeiert. Bei der Gelegenheit äußerte sich Jarvis Cocker gleich zur Zukunft der Band.
Pulp haben ihren Film What Do You Do For An Encore? in London vorgestellt. Unter der Regie von Garth Jennings, der bereits die klassischen Musikvideos zu Help The Aged und A Little Soul gedreht hat, fängt der 90-minütige Film die beiden ausverkauften Konzerte der Band in der O2 Arena in London im vergangenen Sommer ein, ergänzt durch Kommentare der Bandmitglieder, bisher unveröffentlichtes Archivmaterial und seltene Aufnahmen hinter den Kulissen.
Pulp sind noch nicht am Ende
Der Film verfolgt zudem die „außergewöhnliche Reise der Band von der Unbekanntheit zum kulturellen Meilenstein“ bis hin zur großen Tournee zu ihrem ersten Album seit 24 Jahren, More. „Das ist für mich eines der interessanten Dinge an der Dokumentation: Sie wurde eigentlich eher zufällig gedreht“, erzählt Frontmann Jarvis Cocker. „Es war die Woche, in der More herauskam, und meine Sorge war, ob die neuen Songs zu den alten passen würden. Würden sie gut zusammenklingen oder nicht? Weißt du, zwischen dem letzten Album und diesem liegen 24 Jahre.“
Am Ende der Dokumentation kommt die Frage auf, warum Pulp das Ganze Musikding immer noch machen, und Cocker antwortet: „Na ja, warum sollte man es nicht tun?“ Bei der Premiere meinte er dazu: „Ich mag es nicht, Vorhersagen über die Zukunft zu treffen, denn das Besondere an der Zukunft ist ja gerade, dass man einfach nicht weiß, was passieren wird. Wir haben das Album More aufgenommen, und das war eine ziemlich angenehme Erfahrung; es zu spielen hat Spaß gemacht, das ist also eine Inspiration, aber natürlich kam es nach einer 24-jährigen Pause. So etwas können wir einfach nicht mehr machen, denn in 24 Jahren bin ich tot. Ich bin aber ziemlich zuversichtlich, dass wir es schaffen werden, noch etwas auf die Beine zu stellen – ich weiß nur nicht, wann.“