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Jay-Z lässt seine Tour mit einem Westküsten-Gipfel ausklingen
Dreißig Jahre nach Reasonable Doubt ist die Jubiläumsreihe vorbei. Am Samstag spielte Jay-Z den letzten Abend seiner JAŸ-Z30-Serie im ausverkauften SoFi Stadium in Inglewood. Auf der Bühne standen am Ende drei Namen, die sonst für die andere Küste stehen. Es waren seine ersten eigenen Headliner-Konzerte in Südkalifornien seit Dezember 2017.
Was an Jay-Z’ erstem Abend geschah
Den Anfang machte Too $hort, mit dem der Rapper dessen Hit Blow the Whistle spielte. Später betrat Snoop Dogg für Murder Was The Case die Bühne, kurz darauf kam Dr. Dre dazu. Zu dritt gingen die Rapper durch The Next Episode, California Love, Nuthin’ but a „G“ Thang und Still D.R.E. Es war das erste Mal seit der Halbzeitshow des Super Bowl 2022, dass die drei gemeinsam in diesem Stadion auftraten.
Zwischendurch erinnerte Jay-Z an Nipsey Hussle, der 2019 erschossen wurde. Teile von Hussle & Motivate flossen in Hard Knock Life, das Instrumental von Last Time That I Checc’d in On to the Next One. Gegen Ende ging er auf Gerüchte über Besucherzahlen und Kartenverkauf ein und riet dem Publikum, dem eigenen Augenschein zu trauen statt dem, was online kursiert.
Wen Jay-Z auf die Bühne holte
Der Auftakt zwei Tage zuvor lief familiärer. Erste Gästin war Tochter Blue Ivy Carter, 14, die ihren Vater am Klavier begleitete. Danach folgten Scarface, John Legend und DJ Khaled. Im Publikum saßen unter anderem Rihanna, Kelly Rowland, Lizzo und Wizkid. Beide Abende von Jay-Z waren ausverkauft, das Konzert am Samstag dauerte rund anderthalb Stunden.
Gefeiert wurden zwei Jahrestage auf einmal: dreißig Jahre Reasonable Doubt, erschienen am 25. Juni 1996, und fünfundzwanzig Jahre The Blueprint. Das Debüt brachte Jay-Z damals über sein eigenes Label Roc-A-Fella Records heraus, nachdem ihn kein großer Vertrieb hatte unter Vertrag nehmen wollen. Ob er nach dem Ende der Serie weitere Konzerte spielt, hat er bislang offengelassen.