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Judas Priest: Charity-Version von Sabbaths „War Pigs“ ist da
Judas Priest ehren Ozzy Osbourne: Zum ersten Mal in seiner Karriere singt der Judas-Priest-Frontmann gemeinsam mit dem kürzlich verstorbenen Black-Sabbath-Frontmann – und das mit einem der größten Klassiker der Rockgeschichte! Judas Priest haben ihre Version von Black Sabbaths Antikriegshymne War Pigs offiziell veröffentlicht, als Charity-Single zugunsten von Parkinson-Stiftungen.
Judas Priest: So kams zum Duett
Die Idee für die Aufnahme entstand aus einem Versäumnis: Judas Priest konnten beim „Back To The Beginning“-Konzert in Birmingham nicht auftreten – also schickten sie eine Video-Tribute-Version. Dass ausgerechnet daraus nun ein offizieller Release wird, ist fast schon schicksalshaft. Seit 2011 dient „War Pigs“ als Walk-on-Song der Band, ein dunkler Fanfarenruf, der jeden Auftritt einleitet. Nun gibt es die Hymne in einer Version, die schwerer wiegt als jede Live-Einspielung: mit Ozzys unverkennbarer Stimme, zum ersten Mal im direkten Wechselspiel mit Rob Halford.
„Ozzy singt eine Zeile, dann ich eine Zeile – es ist ein richtiges Zwiegespräch geworden“, so Halford. „Das erste Duett meines Lebens mit Ozzy. Ich bin so dankbar, dass ich das erleben durfte.“ Dass Sharon Osbourne selbst bei der Band anrief, macht die Geschichte noch runder. „Sie sagte: ‘Ich liebe eure Version. Können wir Ozzy dazuholen?’ – und für mich war klar: Das MUSS passieren.“
Besonders bewegend: Gitarrist Glenn Tipton, der seit seiner Parkinson-Diagnose 2018 nicht mehr tourt, nahm trotz gesundheitlicher Hürden neue Parts auf. Dieses letzte Aufbäumen macht die Aufnahme zu einem Dokument der Freundschaft – und zu einem Statement, dass Metal niemals aufgibt. Alle Erlöse aus Streams, Downloads und physischen Verkäufen gehen an die Glenn Tipton Parkinson’s Foundation und Cure Parkinson's.
Für Halford ist die Aufnahme weit mehr als nur ein Tribut: „War Pigs“ war über Jahre der Soundtrack, wenn Judas Priest die Bühne betraten – jetzt ist es ein Vermächtnis. Das Timing könnte dramatischer kaum sein: Nur wenige Wochen nach der Aufnahme starb Ozzy, und plötzlich klingt jede seiner Zeilen wie ein Abschiedsgruß. Man spürt in dieser Version die Schwere der Geschichte, die sich über fünf Jahrzehnte Heavy Metal spannt – und zugleich die Freude zweier Legenden, die endlich zusammen singen durften.