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Gerade wurde Madonna noch für ihren Auftritt bei der allerersten Halftime-Show in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft gefeiert, schon macht ein Gerücht über ihren Aufenthalt beim WM-Finale die Runde. Während des Spiels soll sie angeblich in der Suite von Donald Trump gesehen worden sein. Bei einigen Fans sorgt das für Empörung. Ein Repräsentant der Queen of Pop weist die Behauptungen jedoch entschieden zurück.
Mit Confessions II hat Madonna gerade ihr musikalisches Comeback gefeiert und ihr Erfolgsalbum Confessions on a Dance Floor aus dem Jahr 2005 fortgesetzt. Direkt im Anschluss stand ihre Performance bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft auf dem Programm.
Gerüchte nach der Halftime Show
Seitdem kursieren Gerüchte, wonach Madonna während des Spiels im MetLife Stadium neben Donald Trump gesessen haben soll. Als die Kamera ins Publikum schwenkte, waren für einen kurzen Moment Trump und seine Gäste zu sehen. Einige Fans glauben, hinter Melania Trump die Queen of Pop erkannt zu haben. Auf der Plattform X verbreitete sich diese Vermutung innerhalb kürzester Zeit.
Footage of Melania Trump at the World Cup is going viral as people notice who’s behind her 👀 pic.twitter.com/fraljPf9Nw
— Matt Wallace (@MattWallace888) July 19, 2026
Warum die Theorie keinen Sinn ergibt
Bevor nun Empörung über Madonnas angebliche Anwesenheit aufkommt, lohnt sich ein genauer Blick auf den Clip. Die Aufnahme stammt aus einem Moment kurz bevor Madonnas Auftritt begann. Zu diesem Zeitpunkt dürfte sich die Sängerin mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits hinter der Bühne aufgehalten haben, um sich auf ihre Performance vorzubereiten.
Hinzu kommt, dass Madonna sich seit vielen Jahren öffentlich gegen Donald Trump positioniert und ihn bereits lange vor seiner Präsidentschaft scharf kritisierte. Auch das spricht klar gegen die kursierenden Gerüchte.
Dass Madonna sich nicht gemeinsam mit Donald Trump das Finale zwischen Spanien und Argentinien angesehen hat, bestätigte inzwischen auch ein Repräsentant der Sängerin gegenüber dem Rolling Stone.
Die von Coldplay Frontmann Chris Martin kuratierte, elfminütige Halftime Show bleibt damit zumindest in dieser Hinsicht frei von Skandalen.
Kritik an Halftime-Show
Unabhängig davon stößt die erste Halftime Show in der Geschichte des Fußballs auf breite Kritik. Viele bezeichnen die Auftritte als "fake", verurteilen die beteiligten Artists und sehen in der Show keine Kunst, sondern vielmehr den Höhepunkt des US-amerikanischen Kapitalismus.