{ $store.headerGroupManager.updateMeasurements() })" :class="{ '' : searchBarOpen , 'hidden' : !searchBarOpen }"
@keydown.escape="searchBarOpen = false; $nextTick(() => { $store.headerGroupManager.updateMeasurements(); setTimeout(() => $refs.searchToggle.focus({ focusVisible: true }), 10) })"
id="header-search-dropdown"
>
news
Neues von Fontaines D.C.: Album „Dopamine Chamber“ kommt im Oktober
Das fünfte Album von Fontaines D.C. erscheint am 16. Oktober. Mit Produktion von James Ford präsentieren Fontaines D.C. auf der Single Marianne einen dunkles Synthesizer-Drama, das einen Vorgeschmack auf die Themen von Glück, Künstlichkeit und Illusion gibt.
Nun wissen wir, wofür das D.C. in Fontaines D.C. steht: nicht mehr nur Dublin City, sondern Dopamine Chamber. So wird das neue Album der irischen Band heißen, das jetzt endlich ein Releasedatum hat. Am 16. Oktober ist es so weit.
Die trügerische Illusion von „Marianne“
Der schon vorab geteaste Song Marianne ist seit heute früh auch in voller Länge draußen; das Musikvideo zur Single erscheint heute Abend. Marianne ist ein von Streichern umwirbelter Ohrwurm über das Verlangen danach, sich einer tröstenden Illusion hinzugeben, anstatt der Realität ins Auge zu blicken.
Wie schon beim Vorgängeralbum Romance ist wieder James Ford als Produzent am Start und in Marianne merkt man, dass er den von Romance markierten klanglichen Wechsel der Band fortsetzt. Immer weniger Fokus liegt auf Gitarren und roheren Post-Punk-Elementen der früheren Fontaines D.C., im Jahr 2026 steht die Band für dramatische und zugleich tanzbare Klanglandschaften aus Synthesizern – die Liebe für Hall und triste Atmosphäre bleibt aber.
„Eine andere Form von Menschlichkeit“
Dieser Switch zu mehr synthetischen Elementen spiegelt ein Thema des Albums wider: der immer künstlicher werdende Zugang zu Glück. „Es gibt dieses eindringliche Gefühl, dass wir an der Schwelle zu einer anderen Form von Menschlichkeit – oder Nicht-Menschlichkeit stehen“, sagt Fontaines-Sänger Grian Chatten. Gefühle wie Lust, Perfektion und Zugehörigkeit bekommt man heutzutage durch Bildschirme und Algorithmen; zugleich finden auf denselben Medien Angst, Gewalt und Zerstörung ihre Verbreitung. Schnell findet man sich in einer Dopamine Chamber gefangen.
Das Album selbst funktioniert auch wie eine Kammer voll Dopamin, meint Chatten. „Du trittst hinein und wir testen diese verschiedenen bewusstseins- und stimmungsverändernden Musikstücke an dir.“ Mit Blick auf den Vorgänger Romance sieht Chatten da eine Entwicklung: „Ich glaube, Romance war zu vielleicht 60 Prozent menschlich und zu 40 Prozent von Automatisierung und einem Verlust von Empfindung korrumpiert.“ Nun kommt das neue Werk der Band hoffnungsloser daher, als eine „Warnung vor der Katastrophe“.