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Foto: Scott Legato / getty Images

“Ricochet“ Snail Mail kündigt neues Album an

Die Post ist das: Ganze fünf Jahre war das kommende Album von Snail Mail unterwegs, aber laut Sendungbescheid soll Ricochet am 27. März erscheinen.

Lindsey Jordan aka Snail Mail meldet sich endlich wieder zurück! Zuletzt hatte sie 2021 mit Valentine große Erfolge gefeiert, landete auf den Jahres-Bestenlisten von NME, Pitchfork, Stereogum und Co. Nun soll es genauso weiter gehen. Mit der Albumankündigung veröffentlicht Snail Mail auch die erste Single, die klingt, als könnte sie direkt von ihrer Debüt EP Habit (2016) kommen. Dead End verfolgt den starken erzählerischen Charakter von Snail Mails Musik daher und säuselt ihre Ideen über Gitarren, die nicht abreißen wollen. Der Song ist dicht und fadet zum Schluss in einen herzallerliebsten Singsang, der wie die Abspannmusik einer späten 90er RomCom klingt.

Probleme mit der Polizei

Dabei besingt Snail Mail das Älterwerden und war zwar ein bisschen nach Teenie-Movie klingt, entpuppt sich eher als Gedanken einer End-Zwanzigerin, die ein suburbanes, ruhiges Leben wählt. Dazu gibt es ein Video, das Snail Mail in der schönen Landschaft in North Carolina zeigt. Die Musikerin zeltet in schickem Outfit und mit einer Fliegerbrille auf dem Kopf in hohem Gras und kämpft sich mit einer großen Taschenlampe durch die dunkle Natur. Jordan beschreibt: „Wir haben das Video zu „Dead End“ an verschiedenen Orten im ländlichen North Carolina zwischen 17 Uhr und 4 Uhr morgens gedreht – in einer der kältesten Nächte meines Lebens. Wir wollten mit den Feuerwerkskörpern möglichst unauffällig bleiben, aber jemand hat die Polizei gerufen.”

Neue Wege zwischen den Orten

Snail Mail ist in den letzten Jahren von New York an eben jenen Ort des Videodrehs gezogen. Das Album nahm sie mit Produzenten und Bassisten Aron Kobayashi Ritch (Momma) auf. Dabei wechselte sie zwischen dem Studio Fidelitorium Recordings in North Carolina und Nightfly in Brooklyn. „Ich habe das noch nie zuvor gemacht: Aber ich habe alle Instrumentalstücke und Gesangsmelodien auf dem Klavier oder der Gitarre geschrieben und dann innerhalb eines Jahres alle Texte auf einmal hinzugefügt“, erklärt Snail Mail und fügt hinzu, dass die Sessions „erfrischend, vertrauensvoll und angenehm“ waren.


Eine US Tour hat Snail Mail schon angekündigt, ob Europa-Daten bald folgen, bleibt nur zu hoffen.

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