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Foto: Adrián Monroy/Medios y Media/Getty Images

Santanas ehemaliger Sänger Alex Ligertwood ist tot

Alex Ligertwood ist im Alter von 79 Jahren gestorben. In den 80ern und 90ern sang er bei Santana. Auch mit Legenden wie Jeff Beck oder Ben E. King spielte er in einer Band.

Shawn Brogan, Alex Ligertwoods Ehefrau und Agentin, teilte am Wochenende auf Facebook die Nachricht seines Todes. „Alex ist gestern friedlich im Schlaf verstorben, mit seinem Hund Bobo an seiner Seite“, erklärte Brogan, die mit ihm die letzten 36 Jahre lang verheiratet war. „Alex wurde von so vielen Menschen geliebt. Wer ihn kannte, der liebte ihn. Mit seiner außergewöhnlichen Stimme hat er unzählige Menschen berührt. Er war ganz Herz und Seele. Das Schönste in seinem Leben war es, Musik zu machen, zu singen und sein Talent mit uns zu teilen.“ Erst zwei Wochen vor seinem Tod hatte Ligertwood zuletzt auf der Bühne gestanden.

Von Jeff Beck zu Santana

Alex Ligertwood wurde 1946 in Glasgow geboren. Seine Liebe für Motown-Musik spiegelte sich in seiner souligen Stimme wider, die ihn bald in Kontakt mit verschiedenen Musiker:innen brachte. So sang er in den frühen Siebzigern in der Jeff Beck Group, danach in Brian Auger’s Oblivion Express und der Average White Band. Seine berühmteste Rolle bekam er aber bei Santana; von 1979 bis 1994 sang er in der Latin-Rock-Band. Somit war er auf beliebten Santana-Hits wie Winning und Hold On zu hören.

Auch danach spielte Ligertwood noch in verschiedenen Bands, unter anderem für Ben E. King. In den letzten Jahren verfolgte in Deutschland eine Karriere mit der Santana-Tributeband The Magic Of Santana; in Frankreich war er Teil der Jazz-Fusion-Band Troc. Neben dem Gesang lag ihm auch das Gitarre- und Percussion-Spiel am Herzen.

Eine Stimme voller „spiritueller Energie“

Ligertwoods Bandkollegen von The Magic Of Santana haben sich nun anlässlich seines Todes auf Facebook zu Wort gemeldet: „Seine Stimme hatte diese seltene Qualität: Sie konnte zugleich kraftvoll und verletzlich sein, getragen von Soul, durchzogen von Rock, und immer erfüllt von einer tiefen, fast spirituellen Energie. Wenn Alex sang, dann öffnete sich ein Raum – zwischen Himmel und Erde, zwischen Rhythmus und Seele.“

Brian Auger, mit dem Ligertwood gemeinsam bei Oblivion Express spielte, hat ebenfalls dem verstorbenen Musiker gehuldigt: „Die große Band im Himmel ist nun durch Alex‘ Ankunft unendlich besser geworden“, heißt es auf Augers X-Profil.

Ruhe in Frieden, Alex Ligertwood.

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