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Foto: Mariano Regidor/Redferns

Yungblud sagt restliche 2025-Shows nach ärztlichem Rat ab

Yungblud hat alle verbleibenden Tourdaten für 2025 abgesagt. Der britische Musiker, der das Jahr über fast ununterbrochen unterwegs war, muss auf ärztlichen Rat hin eine Pause einlegen. Und so abrupt der Stopp kommt, so eindringlich klingt sein Ton.

Ein Jahr am Limit

Die Idols Welttour hat Yungblud seit Monaten durch Nordamerika und Europa getragen. In den kommenden Wochen hätte er eigentlich noch eine kleine Reihe finaler Konzerte in den USA und Lateinamerika spielen sollen. Philadelphia, Cleveland, Washington DC, dazu Mexico City und weitere Daten in Südamerika. Nun sind jedoch alle Termine abgesagt. Bereits gekaufte Tickets sollen vollständig erstattet werden. Zusätzlich verspricht Yungblud seinen Fans „ein Geschenk“, das alle erreichen soll, die sich auf die gecancelten Shows gefreut hatten.

Alarmierende Testergebnisse

Die Entscheidung fällte Yungblud nicht aus dem Bauch heraus. Als der Sänger nach Hause kam und, wie bei ihm üblich, medizinische Checks durchführen ließ, zeigten sowohl seine Blutwerte als auch seine Stimme Auffälligkeiten. Laut seinen eigenen Worten renne er „bis zum Umfallen“, ohne Rücksicht auf sich selbst, solange Musik und Fans im Vordergrund stehen. Diesmal aber zogen Ärzt:innen die Reißleine.

In seiner Instagram-Story schreibt er: „Mein Herz ist gebrochen. Ich will mir keinen bleibenden Schaden zufügen, wir sind gemeinsam auf einer Reise, die für immer dauern soll.“ Er zeigt Verständnis dafür, dass einige enttäuscht oder frustriert reagieren könnten, betont aber, dass ihm die Entscheidung unendlich schwerfalle.

Wie geht es weiter?

Ganz still wird es um Yungblud im kommenden Jahr aber nicht. Im April wartet eine groß angelegte Arena-Tour durch Großbritannien und Irland, die aufgrund hoher Nachfrage sogar erweitert wurde. Auch für Januar stehen noch Termine fest, darunter eine Australien-Tour sowie ein Auftritt beim Lollapalooza India am 24. Januar.

Für den Moment jedoch legt der Musiker den Fokus dorthin, wo er selten bleibt: auf sich selbst. Eine Zwangspause, die vielleicht genau das ist, was er braucht, um später wieder das zu tun, wofür ihn seine Fans lieben. Musik machen, laut sein, alles geben. Nur eben mit etwas mehr Rücksicht auf die eigene Gesundheit.

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