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Foto: Astrida Valigorsky/Getty Images

Zack de la Rocha entwirft Mode, um gegen Trumps Immigrationspolitik zu schießen

Zack de la Rocha von Rage Against The Machine hat seine eigene Mode entworfen – allerdings hat diese einen tieferen Hintergrund. Sie soll auf die Immigrationspolitik der USA aufmerksam machen und Geld für die Betroffenen sammeln.

Eine laute politische Stimme

Obwohl Rage Against The Machine eine der einflussreichsten Bands der 90er ist, bleibt es um Frontmann Zack de la Rocha meistens eher still. In der Musik rappt, singt und schreit er laut, als Person des öffentlichen Lebens zieht er sich lieber zurück. Aber bei Themen, die ihm am Herzen liegen, nimmt sich de la Rocha auch mal einen Moment, um laut zu werden. So nun auch zum Thema Immigration.

Anlässlich der Entwicklungen in Donald Trumps Immigrationspolitik will de la Rocha Geld sammeln, um alle Menschen zu unterstützen, die nun darunter leiden und von Deportation gefährdet sind. Dafür hat er Klamotten entworfen, in Kollaboration mit der Modemarke Born X Raised.

Nun kann man schwarze T-Shirts und Hoodies mit Slogans wie „Verteidigt Los Angeles“ oder „Kämpfe für die, die es nicht können“ kaufen. Alle Erlöse gehen an die Organisation CHIRLA (The Coalition for Humane Immigrant Rights) aus Los Angeles. Dieselbe Organisation hatte auch sein RATM-Bandmitglied Tom Morello erst letzte Woche unterstützt, indem er mit einigen anderen Musiker:innen ein Charity-Konzert gespielt hatte.

„Terrorismus ist gesetzlos“

Zack de la Rocha äußerte sich infolge seines Mode-Launchs auf Instagram ausführlich zur US-amerikanischen Immigrationspolitik: „An alle von euch, die tatenlos zusehen und sich als sicher sehen – glaubt uns, das seid ihr nicht. Faschismus ist gesetzlos. Seine Akteur:innen machen das, was sie als Gesetz sehen, zu Waffen und werden es nur auf die anwenden, auf die sie abzielen. Währenddessen inhaftieren, belästigen, terrorisieren und lassen sie die Mitglieder unserer Gemeinschaften illegal und ungestraft verschwinden.“

Weiter erklärte er: „In diesem Moment versuchen sie, die Grenzen zwischen Protest und ‚Terrorismus‘ verschwinden zu lassen; dazwischen, was unschuldige Arbeiter:innen oder ‚gewalttätige Kriminelle‘ sind. Das könnte bald die Norm sein, egal ob man ein:e Bürger:in ist oder nicht. Mit uns zu stehen heißt, für euch selbst aufzustehen.“

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