So eine Trennung, ob endgültig oder temporär, ist nie leicht: Harry Styles hat eingeräumt, sich nach dem Split seiner Band One Direction erstmals „sehr allein“ auf der Bühne gefühlt zu haben. In einem Interview mit der The Sunday Times schildert der 32-Jährige die Unsicherheit seiner ersten Soloauftritte nach der Bandpause 2016.
Harry Styles über Trennung
„Bei den ersten Shows dachte erzählte: Was mache ich mit meinen Händen?“, sagte Harry Styles. Zugleich habe ihn das Gefühl der Isolation überrascht, nachdem er zuvor stets mit Zayn Malik, Louis Tomlinson, Niall Horan und Liam Payne aufgetreten war. Trotz Dankbarkeit für das öffentliche Interesse habe er sich selbst stark unter Druck gesetzt, künstlerisch zu überzeugen.
Nach dem Ende seiner Love On Tour im Juli 2023 zog sich Styles bewusst zurück. Er habe festgestellt, dass er nicht mehr wisse, wann er zuletzt einfach nur gesessen und einen Kaffee genossen habe. In dieser Phase habe er gelernt, Momente bewusster wahrzunehmen. Auch privat habe sich einiges verändert: Seine Schwester bekam ein Kind, zudem begann er mit dem Laufen, was er als „unglaublich erfüllend“ beschreibt.
Trennung im Jahr 2015
One Direction gaben im August 2015 bekannt, eine Pause auf unbestimmte Zeit einzulegen. Bereits im März desselben Jahres hatte Zayn Malik die Band verlassen. Anfang 2016 bestätigten die verbliebenen Mitglieder, dass sie sich auf ihre Solokarrieren konzentrieren würden – eine offizielle Auflösung wurde nie verkündet, faktisch besteht die Band jedoch seit 2016 nicht mehr.
Der Tod von Liam Payne im Jahr 2026 im Alter von 32 Jahren überschattete die Geschichte der Gruppe im Nachhinein zusätzlich und löste weltweit Trauer bei Fans aus.
Harry Styles: Album, Tour
Anfang Februar kündigte Harry Styles ein einmaliges Konzert in Manchester an. Die Show in der Co-Op Arena am 6. März markiert die Veröffentlichung seines neuen Albums KISS ALL THE TIME. DISCO, OCCASIONALLY.. Die Tickets kosten einheitlich 20 Pfund – ein deutlicher Kontrast zu den Preisen seiner kommenden Together, Together-Shows.
Für die Tour wurden bei Vorverkäufen teilweise deutlich höhere Summen fällig. In London reichten die regulären Sitzplätze von rund 44 bis über 460 Pfund, VIP-Pakete kosteten bis zu 725 Pfund. Auch in New York und Amsterdam lagen die Spitzenpreise im vierstelligen Dollar- beziehungsweise hohen dreistelligen Eurobereich. Viele Fans reagierten empört und warfen dem Sänger vor, Musik für einen Teil seiner jungen Anhängerschaft unerschwinglich zu machen.