Ein besonderes Souvenir der Oasis-Reuniontour waren bislang von Liam Gallagher genutzte Maracas und Tamburine. Immer wieder warf der Oasis-Frontmann mit dem Hang zu Percussion die von ihm genutzten Instrumente ins Publikum – so mancher glückliche Fan durfte mit einem echten Erinnerungsstück nach Hause gehen.
Liam Gallagher erklärt die Lage
Damit ist jetzt jedoch Schluss. Der Grund ist nicht, dass Liam Gallagher geizig wäre, sondern das Verhalten einiger Konzertbesucher. Der Sänger hat bekannt gegeben, dass er während der laufenden Oasis-Reunion-Tour „Live ’25“ keine Tamburine oder Maracas mehr ins Publikum schleudern darf. Ausschlaggebend seien Sicherheitsbedenken nach mehreren Vorfällen.
„Ich darf heute Abend weder meine Tamburine noch die Maracas rauswerfen – mir wurde gesagt, das geht nicht mehr“, erklärte Gallagher bei einem Konzert in Edinburgh, wie The Sun berichtet. „Es ist nicht so, dass ich geizig wäre. Aber man hat mir gesagt: Mach den Scheiß nicht mehr, weil ihr euch nicht benehmen könnt.“
Zwischenfälle wegen Liams Maraccas
Gallagher beschrieb, was zu der Entscheidung geführt hat: „Ihr kneift euch gegenseitig in die Brustwarzen und Ohren, tretet euch in die Eier – und das nur wegen eines verdammten Instruments.“
Hintergrund sind mehrere Zwischenfälle während der umjubelten Reunion-Auftritte. So wurde bei einem Konzert im Londoner Wembley-Stadion eine 42-jährige Frau verletzt, nachdem sie Gallaghers Maracas gefangen hatte. Zwei Männer rissen ihr das Instrument aus der Hand und brachten sie dabei zu Boden. Die Frau zeigte ihre Verletzungen später öffentlich.