Ist ja nur ein weiterer Grammy. Andere freuen sich wie Bolle über die begehrteste Musiktrophäe der Welt – Kevin Parker, Mastermind von Tame Impala hingegen verschlief seinen jüngsten Sieg bei den Grammys nämlich einfach.
Tame Impala: „Vergessen, dass sie überhaupt liefen“
Bei der Zeremonie am 1. Februar in Los Angeles gewann das Projekt den Preis für „Best Dance/Electronic Recording“ für die Single End Of Summer – ohne dass Parker den Moment überhaupt mitbekam.
In einem Gespräch mit Mac DeMarco für das Interview Magazine erklärte Parker offen, er habe vergessen, dass die Preisverleihung stattfand. „Ich bin ganz ehrlich: Ich habe vergessen, dass sie überhaupt liefen“, sagte er. Sogar seine eigene Nominierung habe er nicht mehr auf dem Schirm gehabt. „Ich hatte ganz vergessen, dass ich auch nominiert war“, fuhr er fort. „Du kannst sich meine Verwirrung vorstellen, denn in Australien wachen wir morgens auf und erfahren dann, was letzte Nacht in Amerika passiert ist, sodass mein Telefon regelrecht explodiert ist. Ich habe 30 Nachrichten auf meinem Telefon, alle mit Glückwünschen. Keiner sagt, wofür. Und ich denke mir: ‚Wofür, ihr Motherf***er?‘“
Es ist bereits der zweite Sieg in Folge für Parker in dieser Kategorie, nachdem er 2025 mit Neverender ausgezeichnet worden war. Die prämierte Single End Of Summer erschien im Juli und ist ein knapp siebenminütiger Track mit deutlichen Einflüssen aus Acid House. Der Song fungierte als Lead-Single des fünften Tame-Impala-Albums Deadbeat, das im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde.
Parallel bereiten sich Tame Impala auf eine umfangreiche Tour vor. Im April und Mai stehen Arena-Konzerte in Großbritannien und Europa an, bevor im Sommer Nordamerika folgt. Für Fans von Tame Impala jede Menge guter News also.