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Foto: Cover Olivia Rodrigo "you seem pretty sad for a girl so in love"

Die größten Sommerhits 2026: Diese Songs dominieren den Sommer

Bei Temperaturen an die 40 Grad und ausverkauften Ventilatoren vergeht einem fast schon wieder die Lust auf den Sommer. Doch um das zu verhindern, sind hier die zehn Songs, die gebührend auf die Jahreszeit einstimmen! An diesen Sommerhits werdet ihr 2026 nicht vorbeikommen.

Hol dir die Sommerhits 2026 ins Plattenregal:

Olivia Rodrigo – drop dead

„You know all the words to Just Like Heaven / And I know why he wrote them / Now that you’re standing right here“, damit hatte Olivia Rodrigo nicht nur die Gen Z, sondern auch 50-jährige The-Cure-Fans am Haken. Sogar diese 50-Jährigen sollten bei drop dead wieder die Magie des Verliebtseins als junge Erwachsene spüren – auch ohne Robert-Smith-Feature, das ist an anderer Stelle des Albums vertreten. Denn diese Erfahrung fängt Rodrigo in solchen wunderbar alltäglichen Bildern ein, dass man nur relaten kann. Selbst die andere Person in der Kloschlange stehen zu sehen oder ihr Social Media durchzustalken wird zum romantischsten Ding der Welt.

Kitschkrieg feat. Blumengarten & Shirin David – Gut genug

Kitschkriegs Comeback hatten viele herbeigesehnt, aber dass es so einschlagen würde, konnte niemand vorhersehen. Und das beweist mal wieder die magische Kraft zweier Dinge: des Algorithmus und eines wirklichen Ohrwurm-Refrains. Obwohl sich das deutsche Producer-Team Kitschkrieg in den letzten Jahren auch in den USA einen größeren Namen gemacht hat, fühlt es sich surreal an, Stars wie Steve Lacy oder Lizzo nun ihren Song – und insbesondere eine Blumengarten-Hook! – auf TikTok singen zu sehen. „Doobie scoot canoe“, wie man dort zu sagen pflegt! Kitschkriegs hochpolierte Produktion macht den Song natürlich noch prickelnder und auch Shirin David sollte nicht vergessen werden – aber im Grunde trägt Rayan Djima von Blumengarten das Ding und auch das Meme darum. So entsteht ein internationaler Hit, der auf Shazam nun der weltweit meistgesuchte Song ist.

BTS – SWIM

In K-Pop-Kreisen war der Hype um BTS‘ Comeback nach so langer Zeit immens. Wann würde Arirang erscheinen? Wie würde das Album klingen? Selbst als Titel, Datum und vieles weitere bekannt waren, gaben BTS ihren Fans keine Vorab-Singles, was die Vorfreude nur noch weiter steigerte. SWIM aber wurde schließlich am Album-Release-Tag ausgekoppelt und zum größten Hit der Platte. Mit seinen flächigen Synthesizern, sanften Vocals und Zeilen wie „Water falling off your skin“ liefert er im Sommer genau die richtige Abkühlung.

Zara Larsson – Lush Life

Klar, Lush Life ist mittlerweile elf Jahre alt, aber das Jahr 2026 hat den Song eindeutig gekapert und als sein Eigentum deklariert. Spätestens seit dem Überhit Midnight Sun – den man ebenso leicht in die Liste hätte aufnehmen können – ist Zara Larsson wieder gänzlich auf dem Zenit der Popwelt angekommen. Selbst Google ehrt sie mit fliegenden Delphinen, wenn man „Zara Larsson“ in der Suche eingibt. Ihr größter Hit Lush Life kam nun vor allem durch eines ihrer Konzerte wieder ins Gespräch: Bei einer Show vor einigen Monaten bat Larsson ein 16-jähriges Mädchen auf die Bühne, das die Choreographie zum Song unfassbar akkurat mittanzte. Das Video davon ging so durch die Decke, dass mittlerweile ganz TikTok voll von dem Song und Tanz ist. Lush Life übertrifft somit in einigen Ländern sogar die ursprüngliche Chartplatzierung.

Charli xcx – SS26

Mit einem Titel wie Spring, summer ’26 nominiert man sich ja selbst schon fast für den Sommerhit des Jahres, aber wenn man Charli xcx ist, darf man das auch. Aktuell schauen alle natürlich auf ihr bald erscheinendes Album Music, Fashion, Film und die Frage, ob dieses einen zweiten Brat Summer heraufbeschwören kann. Prognose: Jein, zumindest nicht mit dem gleichen Vibe. So sommerlich und energisch wie Brat oder ein klassischer Sommerhit klingt der Song nämlich gar nicht, sondern eher unsicher und apokalyptisch. Der Laufsteg führt dieses Mal nicht mehr auf die Party, sondern in die Hölle – Untergangsstimmung, die doch gar nicht so schlecht zum Jahr 2026 passt!

Shakira & Burna Boy – Dai Dai

Gerade in der Fußballnation Deutschland ist die WM das Ereignis des Sommers, auch wenn die Deutschen nun schon im Sechzehntelfinale ausgestiegen sind. Um sich auf das multikulturelle Event einzustimmen, kann man die offizielle FIFA-WM-Hymne dieses Jahres hören, die wird nämlich in fünf Sprachen gesungen. Und nicht irgendwer singt da: WM-Song-Queen Shakira, begleitet von Afrobeat-Star Burna Boy. Ein zweites Waka Waka ist Dai Dai vielleicht nicht, aber erinnert immerhin an diese Zeit, als die deutsche Elf noch etwas erfolgreicher spielte.

Slayyyter – DANCE…

Einer der weniger offensichtlichen Songs in dieser Liste, aber einer der besten. In den letzten Jahren wurde Slayyyter noch hauptsächlich in Musiknerd-Kreisen besprochen. Mit WOR$T GIRL IN AMERICA, einem der intensivsten und energischsten Popalben des Jahres, bekommt Slayyyter nun verdienterweise wesentlich mehr Aufmerksamkeit. Selbst Spotify nennt DANCE… in seiner Liste der prognostizierten Sommerhits 2026. Und dieser Song trägt seinen simplen Namen wirklich zurecht. Eine dunkle Echokammer aus Synthesizern erinnert an den French House von Daft Punk oder Justice und zieht einen dabei immer weiter hinein. Ein unverzichtbarer Dance-Track für alle Partys diesen Sommer.

Temper City – Self Aware

In einem so übersättigten Musikmarkt wie heutzutage ist es umso verrückter, wenn eine Band mit ihrer allerersten Single plötzlich einen viralen Hit landet. So ist es dem israelischen Trio Temper City passiert. Zwei ihrer Mitglieder haben zwar schon unter dem Namen Sync Musik veröffentlicht, aber an die Streamingzahlen von Temper City kam das bei weitem nie heran. Der Clip zu Temper Citys Debütsingle Self Aware kam auf TikTok aber gut an, vielleicht, da der Sound wie eine modernere Version von 2010er-Alt-Rock-Bands wie Cage The Elephant klingt. Mit nur einem veröffentlichten Song sind Temper City damit auf Platz 330 der aktuell am meisten gestreamten Künstler:innen auf Spotify – weit über Cage The Elephant selbst.

Dara – Bangaranga

Nein, nicht Bangarang von Skrillex. Bangaranga ist der Gewinner-Song des diesjährigen ESC, eingereicht von Bulgariens Popstar Dara. Deutschland performte dieses Jahr ja mal wieder nicht so pralle und könnte sich vielleicht ein paar Verbesserungsanstöße von Bangaranga mitnehmen: Mal nicht den generischsten gemeinsamen Nenner raussuchen, sondern auch ein paar abwechslungsreichere und verrücktere Ideen ausprobieren. Bangaranga ist zugegebenermaßen ziemlich hyperaktiv und grell – schließlich veröffentlicht Dara Alben mit Titeln wie ADHDara – aber beim ESC unterhält das sehr gut und bleibt auch jetzt noch vielen im Kopf.

Ariana Grande – hate that i made you love me

Ariana Grande singt wieder, und zwar weder Musical-Arien noch aufgedrehten Dance-Pop. Stattdessen ist hate that i made you love me ein gemächlicher, sachte wippender Bedroom-Pop-Song. Die Produktion klingt dabei wässrig, weich und leicht, und das ist bei der aktuellen drückenden Hitze wirklich mal sehr angenehm. Die Streamingzahlen des Songs zeigen zudem: Egal, wie dauerpräsent Ariana Grande ist, ob in Film oder Musik: Ein neuer Song und eine Ankündigung wie die ihres achten Studioalbums petal wird trotzdem immer ein riesiges kulturelles Event sein und Fans zum Himmel jauchzen lassen. Auf die Erscheinung von petal muss man auch nur noch vier Wochen hinfiebern.

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