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Hayley Williams verteidigt Fontaines D.C. vor „Leuten im Internet“
Hayley Williams liebt Dopamine Chamber, das neue Album von Fontaines D.C.. Dabei gibt die Paramore-Sängerin aber auch einen Seitenhieb an alle, die der Band den Erfolg nicht gönnen.
Seit Fontaines D.C. letzte Woche ihr neues Album Dopamine Chamber veröffentlicht haben, ist es in vieler Munde und Ohren. Auch Hayley Williams von Paramore liebt das Album, wie sie nun auf ihrem Substack kundgab. Eine Nachricht an alle, die etwas daran auszusetzen hatten, hatte sie auch: „Die Neue von Fontaines ist so gut – vorausgesetzt, man gehört nicht zu den Leuten im Internet, die einfach nicht begreifen können, dass großartige Bands aus Menschen bestehen, die vielschichtig und stilistisch divers sind.“
„Ich wünschte, ich hätte manche dieser Refrains geschrieben“
Denn Dopamine Chamber bekommt von Fans und Presse viele Lobgesänge, von manchen aber auch die Beklagungen, dass dies ja so weit entfernt von den trockenen Post-Punk-Wurzeln der Band entfernt sei. Auf der neuen Platte nimmt die irische Band mehr Einfluss von New Wave, Grunge und lädt sogar Rosalía auf ein Duett ein – manchen ist das zu viel Pop und Synthesizer. Mehr zu dieser Diskussion gab’s letzte Woche hier in der Review.
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— Brit. ❀ (@simmerdownbrit) October 20, 2026
Hayley Williams sieht das nicht so, sie bewundert Fontaines D.C.: „Ich wünschte, ich hätte manche dieser Refrains geschrieben. Ich wünschte, ich hätte irgendetwas von dieser Poesie geschrieben.“ Ihre Lieblingssongs auf dem Album seien bisher Demolition und Happy For You, teilte sie.
Eine Sache, auf die Hayley Williams sich als Fontaines-Fan freuen kann: Nächstes Jahr wird sie mit Fontaines D.C. spielen, als Support-Act bei den zwei Shows im Slane Castle und als Co-Headlinerin beim neuseeländischen Laneway Festival.
Hayley Williams, die Musikbloggerin
Auf ihrem Substack teilt die Paramore-Sängerin viele ihrer Gedanken, Essays, Poesie und auch Musikempfehlungen wie diese. In dem aktuellen Post gab Hayley Williams so auch Shoutouts an die Künstler:innen Remi Wolf, Troye Sivan, Tinashe und Step 2 This. „Es gibt im Moment so viel neue Musik – ich freue mich riesig!“, strahlte Williams. „Vieles davon ist nicht ganz so bekannt oder stammt nicht von so großen Namen wie die Beispiele, die ich gerade hervorgehoben habe. Vielleicht mache ich später noch einen Beitrag über kleinere Bands und Künstler:innen, die mir gerade besonders gut gefallen.“ Das klingt doch nach einer guten Idee! Wenn man sieht, dass große Musiker:innen sich durch den Underground wühlen, kann das nur für eine immer noch große Liebe zur Musik sprechen.