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Foto: Albumcover

Johnny Marr: Neues Album „The Age Of Everything“ kommt im Oktober

Mit der catchy Single Spin kündigt Smiths-Gitarrist Johnny Marr sein fünftes Solo-Album The Age Of Everything an. Es erscheint am 2. Oktober 2026 und widmet sich dem überfordernden, schnellen Leben.

Vier Jahre nach Fever Dreams Pts 1 - 4 kehrt Johnny Marr mit seinem fünften Studioalbum zurück: The Age Of Everything. Dieser Titel versteht sich als Reflexion des schnelllebigen, modernen Lebens. Ähnlich dynamisch und aufgeweckt klingen die zehn Tracks. Sie sollen wie das Leben in der Stadt wirken; so entstanden sie an verschiedenen lebhaften Orten: Das Songwriting begann in London, wurde auf einer USA-Tour weitergeführt und schlussendlich fanden die Aufnahmen in Manchester statt.

„The Age Of Everything“ vorbestellen:

Johnny Marrs neue Single „Spin“

The Age Of Everything erscheint am 2. Oktober 2026 und kann ab jetzt vorbestellt werden. Eine erste Single namens Spin gibt es nun auch. Es ist ein ohrwurmiger, tanzbarer Song, der verschiedene Zeitalter verbindet: Johnny Marrs typisch klimpernde Lead-Gitarren treffen auf den Punch der Drumcomputer. Im Kern klingt der Song wie eine Kollaboration von Oasis und Franz Ferdinand, zwei Bands, die offensichtlich durch Johnny Marr und The Smiths beeinflusst wurden.

Das Musikvideo zeigt Marr gemächlich in produktiven und schnellen Umgebungen leben: in seinem Heimstudio, in der Stadt, im Auto. „It takes so long just to take my time / There’s too much coming into my mind“, singt er, erdrückt vom unerbitterlichen Tempo des heutigen Alltags.

Höher, schneller, überforderter

Spins Thematik reiht sich damit auch wieder in die Idee und den Namen des Albums The Age Of Everything ein. „Der Titel kam mir schon früh im Entstehungsprozess in den Sinn und wurde zu einer unvermeidlichen Idee“, erklärt Johnny Marr im Pressestatement. „Er schien das zusammenzufassen, was meiner Meinung nach viele Menschen gerade empfinden. Er ist allumfassend, aber nicht unbedingt negativ gemeint. In unserer Kultur herrscht ein Gefühl der Überforderung, das durch die Technologie hervorgerufen wird, aber aus einer anderen Perspektive betrachtet, könnte darin auch ein Gefühl der Möglichkeiten liegen.“

Das zu realisieren und einen Weg zu sehen, wie man sich dieses überfordernde „everything“ zunutze machen könnte, ist vielleicht auch der Grund, weswegen Marr nun sagt: „Dies ist das Album, das für mich am befreiendsten war.“

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