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Neues Album „Deadbeat“ von Tame Impala kommt im Oktober
Kevin Parker, das Mastermind hinter Tame Impala, hat nach längerer Pause ein neues Album angekündigt. Die Platte trägt den Titel Deadbeat und erscheint am 17. Oktober 2025. Es ist das erste Studioalbum seit The Slow Rush aus dem Jahr 2020, das weltweit gefeiert wurde und Tame Impala endgültig als eine der wichtigsten Stimmen der modernen Psychedelic-Pop-Landschaft etablierte.
Erste Vorboten
Im Juli präsentierte Parker bereits die Single End Of Summer, ein siebenminütiges, housig angehauchtes Stück, das er zuvor in einem DJ-Set in Barcelona getestet hatte. Kurz darauf teilte er in den sozialen Medien Studiofotos mit dem Hinweis, dass er intensiv an neuer Musik arbeite. Vor wenigen Tagen folgte dann die Veröffentlichung des Songs Loser, bei dem Schauspieler und Musiker Joe Keery (Stranger Things, Djo) als Gast zu hören ist. Der gemeinsame Track wurde mit geheimnisvollen Postern in New York und Chicago angekündigt und sorgte so für zusätzliche Aufmerksamkeit.
Neues Kapitel für Tame Impala
Die Beschreibung im offiziellen Pre-Order-Shop zeichnet ein klares Bild der künstlerischen Richtung. Dort ist die Rede von einer „Sammlung hochwirksamer Club-Psych-Erkundungen“, die Parker mit seinem bisher direktesten Songwriting verbindet. Das Album soll eine neue Dimension in den Tame-Impala-Sound bringen: minimalistischer, roher, gleichzeitig aber angereichert mit feinen Details und einer erweiterten stimmlichen Bandbreite.
Besonders interessant ist, dass Parker, der in der Vergangenheit oft als Perfektionist beschrieben wurde, bei Deadbeat bewusst auf mehr Spontanität gesetzt haben soll. Das Ergebnis sind laut Ankündigung zwölf Songs, die mit frischer Energie und einem spielerischen Ansatz daherkommen.
Kollaborationen und Soundtrack-Arbeiten
Seit dem letzten Album war Parker keineswegs untätig. Er steuerte Musik zum Barbie-Soundtrack bei, arbeitete mit Größen wie Dua Lipa, Thundercat, Diana Ross, Gorillaz und Justice zusammen und festigte so seinen Ruf als vielseitiger Produzent. Deadbeat bringt ihn nun zurück ins Rampenlicht seines eigenen Projekts.