Neues The Stooges-inspiriertes Album von PINS

Pins kündigen ein neues Album an
Foto: Timon Benson

PINS kündigen ihr mittlerweile viertes Album an. Nach ihrer EP mit Iggy Pop-Feature folgt nun mit If I'm Alive Now, Then I Was Dead wieder neue Musik auf Albenlänge. 

Die vierköpfige Rockband PINS aus Manchester hat sich über die Jahre weit entwickelt: Von ihren Anfängen, die geprägt  waren von ihren musikalischen Vorbildern The Ronettes und The Stooges (und ja, ihre Musik klingt genau nach dieser großartigen, wahnwitzigen Kombi), bis hin zu einem eigenen Feature mit Iggy Pop sind PINS weit gegkommen. Für ihre EP Bad Thing haben PINS mit der Musiklegende zusammengearbeitet und sich damit wahrscheinlich einen Lebenstraum erfüllt. Mit ihren Alben Girls Like Us und dem letzten Release Hot Slick vor nunmehr sechs Jahren haben PINS immer wieder die Grenzen ihrer Musik neu ausgelotet und mal mehr Pop, mal mehr Punk und mal ein wenig Riot Grrl eingestreut. Nun wollen sie mit dem kommenden Album wieder zurück zu ihren ersten Referenzen: The Stooges. 

PINS: Zwischen Stooges und Black Keys

Für das neue Album If I'm Alive Now, Then I Was Dead soll der Kern der Band eine Art Wiedergeburt erfahren haben. Der Titel ist dabei aus einem Sylvia Plath-Gedicht inspiriert (Love Letter). Die vier Freundinnen Faith Vern, Lois MacDonald, Kyoko Swan und Abbi Phillips gehen auf der kommenden Platte zurück zu ihren unangepassten Anfängen. Am 12. Februar 2027 wird If I'm Alive Now, Then I Was Dead erscheinen. 

Mit der Albumkündigung erschien auch eine neue Single: All Over ist ein monotoner, redundanter Track, in dem der Bass im Zentrum steht. Der Chorus steigt dann mit einem kleinen Chor ein, bei dem die Frauen gemeinsam rufen „Now it’s all over“. Die Rock’n’Roll-Mentalität und das Klavier erinnern dabei auch an The Black Keys und Hits wie Lonely Boy. Den Mix hat Joel Patchett (King Krule, Let's Eat Grandma) übernommen und hat mit der Band einen organischen Live-sound erarbeitet.


„All Over begann als Demo über Sehnsucht“, erklärt die Band. „Es war einer der ausgereiftesten Songs, die wir hatten, als wir mit der Arbeit an unserem neuen Album begannen. Die Struktur und alles andere waren bereits vorhanden, es ging nur noch darum, die Sounds festzuhalten. Die Energie ist mitreißend und der Song wirkt ein wenig kantig.“

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