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Paul Banks von Interpol bereitet besonderes Album über Berlin vor
Interpol-Frontmann Paul Banks hat bestätigt, dass er an einem neuen Album mit einer Band arbeitet, die er gemeinsam mit Aaron Hemphill von Liars gegründet hat. Es soll seine Zeit in Berlin vertonen.
Paul Banks ist seit einigen Jahren Wahlberliner. Jetzt verriet der Interpol-Frontmann, dass er seit drei Jahren in Berlin an einem Album über diese aus musikalischer Sicht so prägende Stadt arbeitet. „Ich habe in Berlin eine Band gegründet, die wir ‚Berlin Project‘ nennen würden, wenn das möglich wäre“, sagte er in einem neuen Interview. „Ich habe viel daran gearbeitet, und es war ein wichtiger Teil meiner musikalischen Reise in Berlin, und hoffentlich erscheint nächstes Jahr ein Album.“
Noch hat das Projekt keine Labelheimat, doch gesichert ist, dass Banks mit seinem Freund Raife Burchell sowie Aaron Hemphill von den Liars daran arbeitet. „Aaron lebt in Berlin, und ich kenne ihn schon seit der Tour von Liars mit Interpol im Jahr 2004“, so Banks weiter. „Dieser verdammte Typ ist einer der coolsten, die ich je mit einer Gitarre gesehen habe, und er ist einfach ein wunderbarer Mensch. Er hat mir tatsächlich in mancher Hinsicht dabei geholfen, mich hier einzuleben, und mir gezeigt, wie man eine Krankenversicherung abschließt und solche Sachen.“
Paul Banks wandelt gern auf neuen Pfaden
Sein neuestes Nebenprojekt knüpft an seine frühere Zusammenarbeit mit der New Yorker Supergroup Muzz an, zu der der Produzent Josh Kaufman und Matt Barrick von The Walkmen gehören, die 2020 ihr Debütalbum veröffentlichten. Der Interpol-Frontmann hat außerdem zwei Soloalben veröffentlicht, eines unter seinem Künstlernamen Julian Plenti im Jahr 2009 und eines unter seinem eigenen Namen mit dem Titel Banks im Jahr 2012.
Auch Interpols neuestes Album This Mirror Weighs A Ton, so Banks, sei stark von Berlin beeinflusst worden. „Ich habe Berlin schon immer geliebt. In den frühen Tagen, als die Band auf Tour war, hatte ich immer das Gefühl, dass es einfach eine der angesagtesten Städte war; ich fand, sie hatte etwas von Mad Max, wo die Hipster einfach richtig ausgeflippt wirkten.“