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So unfassbar ist die Sphere-Residency von Metallica
Metallica haben die Sphere in Las Vegas übernommen. Berichten und Videos zufolge ist das nicht einfach nur eine Residency – sondern möglicherweise das krasseste Metal-Erlebnis aller Zeiten.
Metallica sind jeder traditionellen Bühne auf dieser Welt entwachsen. Sie bauen sich eigene Konzepte in die Stadien, sind technisch immer einen Schritt weiter. Dennoch sind sie als Musiker auf der Bühne immer präsent, am liebsten mitten im Rund der Arena, umringt von Fans. Gelingt das auch in der Sphere, diesem multisensorischen Giganten in Las Vegas, der ja darauf ausgelegt ist, den Blick von der Bühne abzulenken?
Die Videos und Bilder der ersten Shows zeigen: ja. Und wie. Battery – zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder als Eröffnungsnummer – macht direkt klar, wie perfekt dieses Match ist. Die Akustik der Sphere umgeht natürlich den üblichen Stadion-Matsch und erweist sich als endlich mal angemessene für Metallicas ohrenbetäubenden, riffgetriebenen Angriff, so die Kritiker:innen. „Man hört James Hetfields Plektrumanschlag nicht nur – man spürt ihn in den Zähnen“, schrieb einer etwa.
Weit entfernt von einem vorhersehbaren Greatest-Hits-Set präsentiert die Setlist des Eröffnungsabends (der zweite Abend wird eine völlig andere Setlist haben, das kennt man ja mittlerweile) die ganze Bandbreite des Repertoires und dazu ein atemberaubendes visuelles Storytelling.
Metallica legen die Messlatte hoch
Die Animationen der Sphere verwandeln die Songs in riesige, bewegte Leinwände. Gigantische Sanduhren bei The Day That Never Comes, eine schwindelerregende Schwarz-Weiß-Sequenz mit Hochgeschwindigkeitszügen während Wherever I May Roam. Der emotionale Höhepunkt wird mit einer Hommage an Cliff Burton während The Call of Ktulu erreicht, die unter einem gigantischen, tentakelbewehrten Lovecraft-Horror-Monster aufgeführt wird, das aus dem Meer emporragt.
Am zweiten Abend begeistern Metallica dann unter anderem mit ...And Justice for All, zum ersten Mal seit 2014 wieder live gespielt. Die Fans rasten an beiden Abenden aus, Reaktionen wie „Episch wäre noch untertrieben!“ beherrschen das Netz. Bis zum März 2027 werden noch 22 weitere Shows folgen. Und die Messlatte in der Sphere, die liegt danach sehr hoch.